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ADAC Stiftung | Luftrettung | 02.09.2015

Neue ADAC-Luftrettungsstation in Dinkelsbühl

„Christoph 65“ bitte kommen! Die ADAC-Luftrettung hat zusammen mit dem Rettungszweckverband Ansbach ihre 37. Station eingeweiht.

Im mittelfränkischen Dinkelsbühl-Sinbronn feiert die ADAC Luftrettung gGmbH gemeinsam mit dem Rettungszweckverband Ansbach heute die Einweihung ihrer 37. Luftrettungsstation. „Christoph 65“ kann voraussichtlich am 5. September dieses Jahres zu seinen ersten Einsätzen starten. Neben dem Piloten der ADAC Luftrettung ist immer ein Notarzt aus der Region an Bord sowie ein Rettungsassistent des BRK Ansbach.

„Christoph 65“, ein Hubschrauber vom Typ EC135, fliegt von Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang seine oft lebensrettenden Einsätze. Sein Einsatzgebiet umfasst die Landkreise Ansbach, Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim und die Stadt Ansbach. Der gelbe Rettungshubschrauber wird koordiniert von der Integrierten Leitstelle in Ansbach.
„Wir sind froh, dass der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 65“ die Luftrettungslücke in Westmittelfranken und Nordschwaben schließen wird. Der Bau der dazugehörigen Luftrettungsstation, ein 4-Millionen-Euro-Projekt, war für uns ein Kraftakt für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir freuen uns, dass die Station eingeweiht werden kann", so der Vorsitzende des ZRF AN (Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach), Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Die hochmoderne Station besteht neben dem Hangar für den Hubschrauber mit anschließendem Desinfektions- und Trockenraum, aus Wach- und Lagerräumen, Sozialräumen sowie einem Landeplatz mit Landeplattform und Betankungsanlage.

Der ADAC-Vizepräsident für Technik Thomas Burkhardt betonte heute im Rahmen des offiziellen Festakts in Dinkelsbühl: „Wir sind froh über die Standortwahl hier in Sinbronn. Diese zukunftsweisende Stationierungsentscheidung – nicht im Ballungsraum, sondern nahe am Patienten, der weit weg von den klinischen Zentren lebt, bedeutet einen erheblichen Vorteil: schnelle Erreichbarkeit des Patienten und ein schneller, schonender Transport in eine geeignete Zielklinik. Die ADAC Luftrettung wird mit ihrer langjährigen Erfahrung einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Notfallversorgung in der Region leisten.“

Das Motto der ADAC Luftrettung lautet „Gegen die Zeit und für das Leben“. Am 1. November 1970 hatte sie ihren Dienst mit „Christoph 1“ in München aufgenommen. Sie ist mit derzeit 51 Hubschraubern an 37 Stationen (Stand September 2015) die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland.

Mehr als 190 Mitarbeiter in den Stationen und in der Verwaltung sorgen in Zusammenarbeit mit rund 690 Ärzten und 230 Rettungsassistenten für einen optimalen Ablauf. 2014 haben die Gelben Engel der Lüfte bei 52 577 Einsätzen rund 47 000 Notfallpatienten geholfen.

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