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02.09.2015

Piloten und Flotte:
Fliegerisches Können unterstützt durch modernste Technik

Piloten
Die Anforderungen an einen Rettungshubschrauberpiloten gehören zu den höchsten in der Luftfahrt. Viele Piloten der ADAC Luftrettung wurden bei der Bundeswehr oder der Polizei für den anspruchsvollsten Einsatz ausgebildet und haben ihr fliegerisches Können dort schon unter Beweis gestellt. Nur wer mindestens 1000 Flugstunden als verantwortlicher Hubschrauberpilot und davon mindestens 500 Flugstunden im Luftrettungsdienst oder in einem ähnlichem Einsatzprofil absolviert hat, kommt im ADAC- Luftrettungsdienst zum Einsatz. Nur so können wir gewährleisten, dass der Pilot genug Erfahrung hat, in unübersichtlichem Gelände und im zulässigen Grenzbereich der Wetterminima Starts und Landungen durchzuführen, um so Patienten und Besatzung sicher zu transportieren. An Standorten mit Rettungswinde wird der Pilot von einem technischen Besatzungsmitglied unterstützt. Zweimal im Jahr führen die Piloten der ADAC Luftrettung die vorgeschriebenen Checkflüge und Fortbildungen durch.

Sicherheit und Technik
Die ADAC Luftrettung legt größten Wert auf Sicherheit, modernstes Fluggerät und Qualität. Zur Wartung ihrer Hubschrauber-Flotte unterhält sie in der ADAC Luftfahrt Technik (ALT) drei eigene Werften an den Flugplätzen Bonn-Hangelar, Halle-Oppin und Landshut-Ellermühle.

Die Hubschrauber der ADAC Luftrettung werden dort entsprechend den Vorschriften regelmäßig gewartet und überprüft. Bei den vorgeschriebenen Tests und Kontrollen wird die gesamte Ausrüstung kontrolliert sowie die Lufttüchtigkeit des Hubschraubers begutachtet und anschließend bescheinigt. Sind Ausrüstung und Technik nicht frei von Mängeln, darf der Hubschrauber nicht abheben. Umrüstungen und Instandsetzungen der Hubschrauber werden ebenfalls in den Werften der ADAC Luftfahrt Technik durchgeführt.

Hubschrauber
Zur Hubschrauberflotte der ADAC Luftrettung gehören folgende Typen:

EC135 P2, P2e, P2+
Die EC135 ist das Nachfolgemodell der jahrzehntelang bewährten BO105 und der Hubschraubertyp, der in der deutschen Luftrettung am häufigsten verwendet wird. Mit rund 250 km/h Reisegeschwindigkeit ist der Hubschrauber sehr schnell, durch den ummantelten Fenestron-Heckrotor leise und umweltfreundlich. Die EC135 ist durch ihre geräumige Zelle, das erhöhte Abfluggewicht und die stärkeren Triebwerke sowohl als Rettungstransporthubschrauber (RTH) als auch Intensivtransporthubschrauber (ITH) nutzbar.

H135
Die H135 ist die neueste Variation aus der EC135-Reihe. Sie bietet einen Zugewinn an Leistung bei weiterer Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs.

BK117
Die BK117 ist das Vorgängermodell der H145 und ebenfalls als RTH und ITH im Ein¬satz. Sie wird in der ADAC Flotte voraussichtlich bis 2018 ausgetauscht. Im Vergleich zur EC135 bietet sie mehr Raum in der Kabine für medizinisches Gerät und Besatzung.

H145
Die H145 ist die Fortentwicklung der BK117. Es ist der modernste Hubschraubertyp in der ADAC Flotte und wird die BK117 bis voraussichtlich 2018 komplett ersetzen. Sie zeichnet sich besonders durch ihre Leistungsstärke bei geringer Lärmemission aus. Der im Unterschied zur BK117 jetzt ummantelte Heckrotor erhöht die Sicherheit für Passagiere und Einsatzkräfte. Das hochmoderne, digitale Cockpit bietet zahlreiche Verbesserungen für die Piloten. Die Notärzte profitieren von der neuen medizinischen Ausstattung, einem völlig neuartigen modularen Ausstattungskonzept, welches speziell für diesen Maschinentyp entwickelt wurde. Diese Vorzüge machen diesen Maschinentyp besonders geeignet für weite Strecken bei Intensivverlegungen oder für Einsätze im Hochgebirge.