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Südbayern | 18.06.2017

Die bayerische Mille Miglia begeistert Teilnehmer und Zuschauer

Wenn die italienische Mille Miglia die Mutter aller Oldtimer-Rallyes ist, dann ist die ADAC Bavaria Historic ihre schönste Tochter: Drei Tage, 600 Kilometer, 75 Teams am Start, 21 Wertungsprüfungen und unzählige Fans am Rande der Strecke sorgten in den vergangenen drei Tagen für strahlende Gesichter bei den Teilnehmern und Zuschauern.

Die schönste Landschaft, gutes Wetter und lauter nette Leute: Die 30. ADAC Bavaria Historic begeisterte auch Manfred und Andrea Oelkers im MG TC aus dem Jahr 1948.

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Auch wenn eigentlich der Weg das Ziel war, gab es am Ende natürlich ein glückliches Siegerteam: Josef und Susann-Nadine Unger (Kathrein Klassic Team/MC Labertal) bewältigten die 70 Schnittkontrollen mit ihrem Porsche 924 Targa (Baujahr 1984) am besten, hatten nur 5,94 Sekunden Abweichung und gewannen den in Höhe des Nenngeldes von 1055 Euro dotierten „Preis der ADAC ClassicCar Versicherung“. Auf Rang 2 landeten Dr. Peter J. und Anna Rogalski vom MSC Gütersloh im TVR Tuscan (1971) mit einer Abweichung von 7,45 Sekunden. Dritter wurde das Hermes DOC Team aus Großhesselohe/München mit Johannes Burges und Tobias Hörl /BMW M1/1980) mit einer Fehlzeit von 8,53 Sekunden.

ADAC Präsident Dr. August Markl: "Sie sind alle Gewinner!"
Um 15:30 Uhr rollte das 70 Fahrzeuge umfassende Feld am Samstagnachmittag im Kurpark von Bad Aibling ein. Zwei Tage waren sie bei der Rupertiwinkel-Etappe und der Chiemgauer Alpen-Etappe unterwegs auf den schönsten Strecken Bayerns und Tirols und erlebten abwechslungsreiche, unfallfreie und mit landschaftlichen Höhepunkten gespickte Routen. Auch wenn es einen Sieger geben musste, waren sich bei der Ehrung im Kesselhaus von Kolbermoor alle einig: Irgendwie ist jeder ein Gewinner, der bei diesem Event dabei sein konnte. Oder wie ADAC Präsident Dr. August Markl, der am Donnerstag mit seinem Alfa Spider und mit ADAC Südbayern-Geschäftsführer Holger Eggert als Co-Pilot selbst am Prolog teilgenommen hatte, es formulierte: „Ich bedanke mich bei Ihnen allen, dass Sie so fair gefahren sind und freue mich, dass Sie so viel Spaß hatten.“ Markl bedankte sich auch bei seiner „Crew, dem Team des ADAC Südbayern um Organisationsleiter Robert Stadler und unseren vielen Helfern aus unseren Ortsclubs. Ich bin unheimlich stolz auf euch!“ Dafür gab es tosenden Applaus von den Teilnehmern. 

Das Motto "Klasse statt Masse" geht auf
Die ADAC Bavaria Historic hat sich in den vergangenen 30 Jahren zu einer der populärsten Oldtimer-Ausfahren im gesamten deutschsprachigen Raum entwickelt. Das Team mit der weitesten Anfahrt legte 1280 Kilometer zurück, um dabei zu sein. „Wir haben mit dem geänderten Konzept mit weniger Kilometern und Lichtschranken-Prüfungen nun ein Teilnehmerfeld, das auch ältere oder leistungsschwächere Oldtimer anzieht“, betonte Fritz Schadeck, Sport- und Tourenleiter beim ADAC Südbayern. „Klasse statt Masse“ lautet das Credo – und so gab es für das auf 75 Teilnehmer beschränkte Feld heuer über 100 Anmeldungen. Die Teams sind davon begeistert. Jürgen Illig, der mit seinem Volvo PV 544 Dauergast bei der Bavaria ist, spricht sogar „von der schönsten aller Oldtimer-Ausfahrten“. Auch diverse Vorkriegsmodelle aus dem Hause Riley, Aston Martin oder Invicta waren dabei.

Maxlrainer Oldie Feeling mit einem Hauch von Goodwood Festival of Speed
Die ADAC Bavaria Historic ist eingebettet in das Bayerische OldtimerFestvial der AIB Kur in Bad Aibling, das am heutigen Sonntag ab 9:30 Uhr mit einem Frühshoppenkonzert und einem Oldie Meeting im Kurpark und am Marienplatz seinen Abschluss findet. Begonnen hatte es am Donnerstag mit dem ebenfalls vom ADAC Südbayern organisierten Maxlrainer Oldie Feeling (hier geht es zur Medienmeldung mit Bilderstrecke). Dort waren unter der rekordverdächtigen Kulisse von 20 000 Zuschauern 3800 Besitzer historischer Fahrzeuge dabei und feierten auf der Schlosswiese das größte Oldtimer-Volksfest Süddeutschlands. Mit dabei waren auch diverse historische Rallye-Autos von Audi. Die Urquattros drehten bei Demofahrten auf dem Brauereiparkplatz mit den Rallye-Legenden wie Harald Demuth oder Rudi Stohl am Steuer ein paar Runden. Auch Prinz Leopold von Bayern war mit einem BMW M 1 am Start und fuhr zusammen mit seinen Rennfahrer-Kollegen von einst durch verloste Taxifahrten Geld für die Stiftung KinderHerz ein. Dafür gab es auch Applaus von Jahrhundertfahrer Walter Röhrl, der ebenfalls in Maxlrain vorbeischaute und die Fans um sich scharte. „Mit diesen Autos und dem Motorensound hatte das schon ein bisschen was vom legendären Goodwood Festival of Speed in England“, stellte Fritz Schadeck fest.

Im Rahmen des Maxlrainer Oldie Feelings startete unter Moderation von Wolfgang Leikermoser (ANTENNE BAYERN) auch der Prolog zur ADAC Bavaria Historic. Dieser zählte nicht zur Gesamtwertung, sondern wurde seperat als „TÜV SÜD Pokal“ ausgetragen. Sieger dieses „Warmups“ wurden Prof. Dr. Peter Kriglsteiner und Thomas Linhardt (Mercedes 300 SL Roadster/Baujahr 1957) mit einer Fehlzeit von 0,16 Sekunden auf vier Wertungsprüfungen. Rang 2 ging an das für den ADAC Südbayern startende Team Martin Krisam/Ulrich Barnewitz in einem Jaguar XK 120 aus dem Jahr 1953 (+1,72 Sekunden).

Vor der nächsten Bavaria kommt die ADAC Salzburgring Classic
Nach der Bavaria ist vor der nächsten Bavaria: Die 31. Auflage der bayerischen Mille Miglia findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2018 statt. Die nächste Oldtimer-Veranstaltung des ADAC Südbayern ist das „Sounds of Speed“ auf dem Salzburgring am 26. August 2017 (www.salzburgringclassic.de).

Weitere Links:
Alle Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.bavaria-historic.de,
Die drei Tage zum „Nacherleben“ mit Bildern und Filmen gibt es auf Facebook.
Und unter diesem Link geht es zur kompletten Ergebnisliste.

ADAC Präsident Dr. August Markl (rechts) und Fahrtleiter Andreas Dinzinger gratulierten den beiden Siegern : Josef und Susann-Nadine Unger (Kathrein Klassic Team/MC Labertal).

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