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Württemberg | 13.03.2026

Camping in Baden-Württemberg bleibt gefragt – große Preisunterschiede zwischen den Regionen

Baden-Württemberg gehört zu den beliebtesten Campingzielen Deutschlands. Eine Familie zahlt in der Sommer-Hochsaison 2026 durchschnittlich 44 € pro Nacht. Doch innerhalb des Bundeslandes gibt es große Unterschiede. Zwischen der günstigsten und der teuersten Region liegt eine Differenz von rund 8 € pro Nacht. Das zeigt die aktuelle Preisanalyse von PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC.

Deutschland-Vergleich: Baden-Württemberg mit höherem Preisniveau
Camping in Baden-Württemberg ist besonders in landschaftlich attraktiven Regionen gefragt. Der Schwarzwald, der Bodensee und Teile Oberschwabens gehören zu den bekanntesten Urlaubszielen im Südwesten.

Mit durchschnittlich 44 € pro Nacht liegt Baden-Württemberg im oberen Bereich der Campingpreise. Die Preisentwicklung fällt dabei moderat aus: Gegenüber dem Vorjahr steigen die Preise um 5 %. In anderen Bundesländern fallen die Zuwächse deutlich stärker aus – etwa in Nordrhein-Westfalen, wo die Preise um 18 % steigen.

„Beliebte Ferienregionen mit hoher touristischer Nachfrage weisen häufig auch etwas höhere Campingpreise auf. Gleichzeitig bleibt Camping eine vergleichsweise erschwingliche Möglichkeit, Urlaub in beliebten Naturregionen zu verbringen“, sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP.

Deutliche Preisunterschiede zwischen den Regionen
Innerhalb Baden-Württembergs variiert das Preisniveau deutlich. Am günstigsten ist Camping im Odenwald / Neckartal, wo Familien durchschnittlich 39 € pro Nacht zahlen. Auch auf der Schwäbischen Alb bleibt Camping mit 40 € pro Nacht vergleichsweise preiswert.

In besonders gefragten Ferienregionen liegt das Preisniveau dagegen höher. Am teuersten ist Camping im Schwarzwald mit durchschnittlich 47 € pro Nacht, gefolgt vom Bodensee und von Oberschwaben mit jeweils 46 €.

Bei der Preisentwicklung zeigt sich ein gemischtes Bild: Auf der Schwäbischen Alb sind die Preise gegenüber dem Vorjahr mit +9 % am stärksten gestiegen, während sie in Oberschwaben um 8 % gesunken sind. Auch am Bodensee ist ein leichter Rückgang zu beobachten (–1 %).
Insgesamt beträgt die Differenz zwischen der günstigsten und der teuersten Region rund 8 € pro Nacht.

Lage am See beeinflusst Preise
Auch die Lage spielt eine Rolle. Campingplätze in unmittelbarer Nähe (bis 150 m) zu einer Bademöglichkeit am See sind im Durchschnitt 13 % teurer als vergleichbare Plätze ohne direkten Zugang zum Wasser.

Nebensaison bietet Sparpotenzial
Camping ist besonders für Familien mit schulpflichtigen Kindern eine beliebte Urlaubsform – entsprechend hoch ist die Nachfrage in der Hauptsaison im Juli und August. Wer außerhalb der Sommerferien reist, kann deutlich sparen. In Baden-Württemberg liegen die Preise in der Nebensaison durchschnittlich 10 % unter dem Hochsaisonniveau.

Deutschland im Europavergleich
Auch im internationalen Vergleich bleibt Camping in Deutschland vergleichsweise günstig. Mit durchschnittlich 41 € pro Nacht gehört Deutschland – nach Norwegen (38 €) und Schweden (40 €) – zu den preiswertesten Campingländern Europas. Gegenüber dem Vorjahr steigen die Preise bundesweit um rund 7 % und entwickeln sich damit exakt im europäischen Durchschnitt. In klassischen Urlaubsländern fällt das Preisniveau weiterhin deutlich höher aus, etwa in Kroatien (73 €), Italien (63 €) oder der Schweiz (61 €).
„Trotz moderater Preissteigerungen bleibt Deutschland im europäischen Vergleich ein günstiges Campingland. Gleichzeitig sehen wir, dass viele Reisende sensibel auf zu starke Preiserhöhungen reagieren und ihre Aufenthaltsdauer oder ihr Reiseziel entsprechend anpassen“, sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP.


Methode
Die PiNCAMP Preisanalyse 2026 basiert auf den ausgewiesenen Übernachtungspreisen der Hochsaison 2026. Ausgewertet wurden die Preisangaben von rund 2.300 Campingplätzen in den wichtigsten Urlaubsländern deutscher Camper. Grundlage der Berechnung ist der Gesamtpreis pro Nacht für eine Familie (zwei Erwachsene und ein Kind bis zehn Jahre) inklusive Standplatz für ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen mit Zugfahrzeug; Zeltplätze wurden nicht berücksichtigt.
In die Analyse einbezogen wurden Deutschland, Italien, Frankreich, Kroatien, Niederlande, Spanien, Österreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.
Die Auswertung zur Nähe am See basiert auf inspizierten Plätzen.

* Stadtstaaten und das Saarland wurden aufgrund geringer Fallzahlen nicht berücksichtigt.

 

 


Über PiNCAMP
PiNCAMP ist das Campingportal der drei großen Mobilitätsclubs ADAC (Deutschland), ANWB (Niederlande) und TCS (Schweiz). Die Plattform bietet Informationen, Bewertungen und Buchungsmöglichkeiten für ca. 14.700 aktive Campingplätze in Europa. Weitere Informationen: www.pincamp.de

Pressekontakt
Anja Borngässer
PR & Kommunikation PiNCAMP
Telefon: +49 151 72187416
E-Mail: presse@adac-camping.de


Rechtlicher Hinweis
Alle Rechte liegen bei der PiNCAMP GmbH. Die Inhalte dieser Pressemitteilung dürfen unter Nennung der Quelle PiNCAMP (www.pincamp.de) frei veröffentlicht werden. Bei Online-Veröffentlichungen bitten wir um Verlinkung auf https://www.pincamp.de.

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