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Württemberg | 12.03.2024

ADAC zieht Bilanz für Pannenhilfe in Württemberg

• Einsatzzahlen steigen durch höheres Verkehrsaufkommen
• Batterie häufigste Pannenursache
• Kälteeinbruch sorgt für meiste Einsätze im Dezember
• ADAC Fahrrad-Pannenhilfe wird gut angenommen
• E-Auto-Pannen nehmen ebenfalls zu

Der ADAC und seine regionalen Mobilitätspartner haben 2023 in Württemberg 279.593 Einsätze in der Pannenhilfe absolviert. Das bedeutet einen Anstieg um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2022: 264.561 Einsätze). Auch im gesamten Bundesland Baden-Württemberg verzeichnete der ADAC im vergangenen Jahr ein erhöhtes Auftragsvolumen, die Gelben Engel wurden 458.975-mal zu Hilfe gerufen. 2022 waren es 436.925 Einsätze im Südwesten. „Die Kfz-Fahrleistung hat zugenommen, das heißt, die Menschen waren mehr mit dem Auto unterwegs. Aus diesem Grund ist auch die Anzahl der ADAC Pannenhilfe-Einsätze gestiegen“, sagt Michael Prelop, Bereichsleiter der ADAC Straßenwacht in Württemberg. „Zusätzlich ist Baden-Württemberg als Urlaubsdestination und Transitland stark vom Reiseverkehr betroffen.“ Gerade in der Ferienzeit müssten die Gelben Engel häufig ausrücken, um liegengebliebenen Mitgliedern auf der Urlaubsfahrt zu helfen.

Mit über 28.000 Pannenhilfe-Aufträgen war der Dezember in der Region Württemberg der einsatzstärkste Monat im Jahr 2023. Die Kälteperiode mit Minusgraden zu Beginn des Monats sorgte für zahlreiche Einsätze bei den Gelben Engeln. So lag auch der arbeitsreichste Tag für die württembergische Pannenhilfe in diesem Zeitraum: Am Montag, 4. Dezember 2023 wurde sie 2055-mal gerufen und damit doppelt so oft wie an einem gewöhnlichen Montag. In der Region Württemberg besteht das Team der ADAC Straßenwacht aktuell aus 116 Personen.

Batterie bleibt Pannenursache Nummer eins
Als besonders störanfällig erwiesen sich erneut Batterien. Sie waren Ursache für 44,1 Prozent aller Pannen (2022: 43,2 Prozent). In 22,8 Prozent der Fälle rückten die Gelben Engel 2023 wegen Problemen rund um den Motor aus. Dritthäufigster Grund mit 10,5 Prozent: Pannen an Generator, Anlasser, Bordnetz oder Beleuchtung.

ADAC repariert auch Fahrräder und Pedelecs
Mit der 2022 gestarteten Fahrrad-Pannenhilfe konnte der ADAC im vergangenen Jahr in der Region Württemberg 847 defekte Fahrräder und Pedelecs an Ort und Stelle wieder flott machen. Bundesweit verzeichnete der ADAC 15.680 Fahrrad-Pannenhilfeeinsätze. Der Mobilitätsclub hilft mit diesem Service seinen Mitgliedern auch dann, wenn sie mit dem Fahrrad aufgrund eines Defektes nicht mehr weiterfahren können. Häufigste Ursache war der klassische Reifenschaden mit 69 Prozent. Auf Rang zwei folgen Kettenschäden mit acht Prozent. „Die ADAC Fahrrad-Pannenhilfe wird von unseren Mitgliedern gut angenommen und als Leistung geschätzt“, sagt Bereichsleiter Michael Prelop.

E-Auto-Pannen steigen ebenfalls
Mit dem Hochlauf der Elektromobilität steigt auch die Pannenzahl der E-Autos spürbar an. 2023 registrierte der ADAC bundesweit 30.009 Einsätze bei rein elektrisch betriebenen Autos, das sind rund 50 Prozent mehr als 2022. Auch hier war die Starterbatterie Pannenursache Nummer eins und für mehr als die Hälfte aller Pannen verantwortlich. Hybridautos blieben im vergangenen Jahr in Deutschland 43.565-mal liegen, hier war die Starterbatterie in 64 Prozent aller Fälle schuld.
 

ADAC Pannenhilfe-Bilanz Baden-Württemberg: Zahlen in der Übersicht

Anzahl Gesamt-Pannenhilfen 2023
Deutschland3.531.058
Baden-Württemberg458.975
Württemberg279.539

 

Häufigste Pannenursachen 2023

44,1 %Starterbatterie
22,8 %Motor, Motormanagement (Einspritzung, Zündung, Sensorik)
10,5 %Generator, Anlasser, Bordnetz, Beleuchtung
8,8 %Reifen
7,1 %Schlüssel, Schlösser, Wegfahrsperre
6,9 %Sonstige: Karosserie, Lenkung, Bremsen, Fahrwerk, Antrieb

 

Anzahl Fahrrad-Pannenhilfen 2023
Deutschland15.680
Württemberg847

 

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