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Württemberg | 30.04.2026

ADAC Supercross Stuttgart: Technik trifft Taktik

Der ADAC Württemberg hat grünes Licht für das Streckendesign des ADAC Supercross Stuttgart gegeben. Wenn sich am 6. und 7. November 2026 die nationale und internationale Supercross-Elite in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle trifft, erwartet die Fans erneut ein spektakuläres und nervenaufreibendes Wochenende. Der Vorver-kauf für das ADAC Supercross Stuttgart ist gestartet, die Jagd auf die begehrten Tickets hat begonnen.

„So viel Spannung wie noch nie“, verspricht sich Wolfgang Reinhardt, Rennleiter des ADAC Supercross Stuttgart. In diesem Jahr werde den Fahrern taktisch und technisch alles abverlangt. Denn die Strecke, die offiziell genehmigt wurde, ist in den Augen von Reinhardt sehr an-spruchsvoll und „extrem attraktiv für die Zuschauer.“ Nach dem Start jagen die Supercrosser mit Geschwindigkeit in eine Rechtskurve. Sie wird laut Reinhardt so gestaltet, dass sie mehrere gestufte Fahrlinien bietet. „Schnelle Starter streben die Innenbahnen an, der Rest kon-zentriert sich auf außen, um Speed mitzunehmen.“

Auch die folgende Rechtskurve ist von entscheidender Bedeutung. „Wer die Linie innen wählt, nutzt die Bremswelle und macht zu, sodass Über-holen unmöglich ist. Aber auf der Außenbahn kann man den Schwung voll mitnehmen und vorbeiziehen.“ Reinhardt verspricht den Zuschau-ern grandiose Momente, wenn die Motorsportler anschließend über einen großen Table schießen. „Die Fahrer werden ihr Motorrad in der Luft fast querlegen und das Vorderrad runterdrücken, um schnell wieder auf den Boden zu kommen.“ Schließlich wartet nach einer Rechtskurve das rund 80 Meter lange Waschbrett, das alle richtig durchrüttelt. Nach einer langen Gerade steht die nächste taktische Entscheidung an, wenn die Fahrer ganz scharf links einschlagen müssen. „Wer innen bleibt, dominiert die Kurve, hat dann aber weniger Speed, um die erste Welle zu nutzen. Die Fahrer auf der Außenbahn können den vollen Schwung für den Zielsprung ausnutzen.“

Anschließend ist präzise Fahrtechnik gefordert, viele Linien und Sprünge sind möglich. Supercrosser Paul Bloy, Lokalmatador aus Biberach, glaubt, dass diese Rhythm-Section Rennen entscheiden kann. Dieses Mal freut sich der 23-Jährige, der gerade eine Supercross-Serie in den USA absolviert hat, besonders auf die lange Startgerade. „Das hat man in Stuttgart nicht jedes Jahr.“ Auch das Waschbrett betrachtet der Bi-beracher als größere Herausforderung. „Man kommt über den Table, muss schnell Bodenkontakt kriegen und aus der Kurve heraus beschleu-nigen, um Speed für das Waschbrett aufzubauen.“ Am meisten Span-nung verspricht er sich von der engen Linkskurve vor dem Ziel, wo ge-wagte Manöver zu erwarten seien. „Für die Zuschauer ist das super, für die Fahrer sehr nervenkitzlig.“ Bloys Fazit: „Es ist eine echt interessante Strecke. Gefällt mir. Ich freue mich drauf.“

Ticket-Vorverkauf gestartet: neuer Holeshot-Pass
Für das ADAC Supercross Stuttgart gibt es Tickets in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. ADAC Mitglieder erhalten einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent auf Silber-Tickets. Alle Karten berechtigen auch zum kostenlosen Eintritt ins Fahrerlager. Die Tickets sind erhältlich online (www.supercross-stuttgart.de/tickets), in den ADAC Geschäftsstellen oder telefonisch unter 0711 2800 136. Eintrittspreise: Kindertickets (6 bis 14 Jahre) ab 27 Euro; Jugendtickets (15-17 Jahre) ab 37 Euro; Tickets für Erwachsene ab 51 Euro. Neu ist in diesem Jahr der „Holeshot Pass“, der den Zugang zur Halle bereits eine Stunde vor Öffnung garantiert. So hat man auch vor Hallenöffnung bereits Zugang zum Fahrerlager. Der Pass ist ein Upgrade, man benötigt also ein gültiges Ticket für die Veran-staltung, und kostet 25 Euro.

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