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Württemberg | 27.04.2026

ADAC Stauprognose für Baden-Württemberg: Langes Mai-Wochenende bringt Stau mit sich

ADAC Württemberg rechnet mit der größten Staubelastung am Donnerstag vor dem Feiertag. Ruhiger Verkehr am Samstag, am Sonntag droht Rückreiseverkehr.

Der ADAC Württemberg erwartet rund um den Feiertag am Freitag, 1. Mai lebhaften Verkehr auf den baden-württembergischen Autobahnen. Viele Menschen nutzen das lange Wochenende für Ausflüge oder einen Kurzurlaub – volle Straßen sind vorprogrammiert. Der Mobilitätsclub rechnet mit der größten Staubelastung im Südwesten am Donnerstag, 30. April. Im letzten Jahr verzeichnete der ADAC am 30. April 2025 insgesamt 534 Kilometer Stau auf den Autobahnen in Baden-Württemberg. Die Wartezeit summierte sich auf 239 Stunden.

„Vor allem am Donnerstagnachmittag wird es richtig voll werden auf den Straßen“, warnt Joachim Baumhauer, Stauberater beim ADAC Württemberg. Am Freitagvormittag sei die Staugefahr ebenfalls noch hoch. Der beste Reisetag des langen Wochenendes dürfte nach der Erfahrung des Stau-Experten der Samstag werden. „Hier sollte die Situation auf den Autobahnen erheblich ruhiger sein“, sagt Baumhauer. Für den Sonntag geht der ADAC Stauberater von einem starken Rückreiseverkehr aus, der seinen Höhepunkt am Nachmittag erreicht. „Wer sehr früh am Morgen losfährt, sollte entspannt ankommen“, rät Baumhauer.

Zu den besonders staugefährdeten Bereichen zählt ADAC Stauberater Baumhauer den Autobahnabschnitt der A8 zwischen Karlsruhe und Ulm. Eine neuralgische Stelle sei etwa der Albaufstieg zwischen Aichelberg und Merklingen: „Hier wird es am Donnerstag kaum ohne Stau gehen.“

ADAC Stauberater im Einsatz
Zum Start in den Mai sind auch die ADAC Stauberater mit ihren Motorrädern auf den Autobahnen in Baden-Württemberg unterwegs. Sie sichern Pannen- und Unfallstellen ab und unterstützen Polizei und Rettungsdienste. Zudem beruhigen sie genervte Urlauber, helfen bei der Routenplanung, erklären die Rettungsgasse und verteilen Getränke und Spielsachen für Kinder, um die Wartezeit erträglicher zu machen. Die ADAC Stauberater haben umfangreiches Equipment mit an Bord, etwa leistungsstarke Powerbanks. Damit können sie liegengebliebenen Pannenfahrzeugen Starthilfe geben, um im besten Fall eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Die württembergischen ADAC Stauberater werden bis Anfang Oktober schwerpunktmäßig an den Wochenenden auf den Fernstraßen in der Region unterwegs sein.

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