Die Seite benötigt aktiviertes Javascript! Wie Sie JavaScript in Ihrem Browser aktivieren

Südbayern | 19.03.2026

Sprit sparen leicht gemacht: ADAC Südbayern gibt Tipps für bis zu 20 Prozent weniger Verbrauch

Vorausschauende Fahrweise reduziert Verbrauch nachhaltig +++ Klimaanlage, Zusatzlast und Kurzstrecken sind größte versteckte Spritfresser +++ Mit ADAC Pkw-Eco-Training können auch Firmen Kraftstoffverbrauch nachhaltig senken

Mit den Spritspar-Tipps des ADAC Südbayern können Autofahrer ihren Kraftstoffverbrauch um bis zu 20 Prozent senken.
Foto: ADAC Südbayern/Markus Kehl

München. Die Spritpreise sind seit Beginn des Iran-Kriegs massiv gestiegen. In Deutschland teils doppelt so stark wie in anderen europäischen Ländern. Entlastung für die Autofahrer ist noch nicht in Sicht. Zwar hat die Politik vorgeschlagen, die Anzahl der täglichen Preiserhöhungen nach dem österreichischen Modell zu begrenzen, nach Einschätzungen des ADAC Südbayern wird dies jedoch nicht zu spürbaren Entlastungen führen. Stattdessen fordert der Club gezielte Maßnahmen – etwa eine befristete Senkung der Energiesteuer. Bis dahin bleibt den Autofahrern nur, Spritpreise über Apps wie die ADAC Drive App zu vergleichen und ihre Fahrweise anzupassen. Wer vorausschauend fährt, Energieverbraucher sparsam einsetzt und sein Fahrzeug gut wartet, kann den Verbrauch um bis zu 20 Prozent senken.

Fahrweise bleibt größter Hebel zur Verbrauchsreduzierung

Früh hochschalten, niedrige Drehzahlen nutzen und unnötiges Bremsen vermeiden – das sind laut ADAC Südbayern die wirksamsten Mittel, um den Kraftstoffbedarf zu senken. Moderne Fahrzeuge unterstützen dies mit Schalt- und Verbrauchsanzeigen; bei Automatikgetrieben empfiehlt sich der Eco Modus. Ebenso wichtig ist ein vorausschauender Fahrstil. Wer frühzeitig reagiert, vermeidet unnötiges Bremsen. Kurzstrecken gelten als besonders verbrauchsintensiv, da kalte Motoren mehr Kraftstoff benötigen, und sollten möglichst vermieden werden. Zudem ist das Warmlaufenlassen im Stand nicht nur ineffizient, sondern auch verboten. Steht das Fahrzeug länger als etwa 20 Sekunden, lohnt es sich, den Motor abzustellen – auch ohne Start-Stopp-Automatik.

Elektrische Verbraucher und Fahrzeugzustand oft unterschätzt

Elektrische Verbraucher wie Klimaanlage oder Standheizung können den Verbrauch deutlich erhöhen – je nach Modell um 0,3 bis 1,5 Liter pro 100 Kilometer. Auch das Fahrzeuggewicht spielt eine Rolle: 100 Kilogramm Zusatzlast verursachen bis zu 0,3 Liter Mehrverbrauch. Dachboxen und Fahrradträger verschlechtern die Aerodynamik und sollten nach Gebrauch abmontiert werden. Ein korrekt eingestellter Reifendruck, Energiesparreifen und regelmäßige Wartung – etwa saubere Luftfilter, funktionierende Zündkerzen und moderne Leichtlauföle – tragen ebenfalls zur Effizienz bei.

Mit ADAC Pkw-Eco-Training können Firmen Kraftstoffverbrauch nachhaltig senken

Unternehmen, die den Kraftstoffverbrauch ihrer Fahrzeugflotten nachhaltig senken möchten, profitieren vom ADAC Pkw-Eco-Training der ADAC Fahrsicherheitszentren Südbayern. Teilnehmer erfahren dort unmittelbar, wie stark ihr individueller Fahrstil den Verbrauch beeinflusst. Nach einer Analyse der persönlichen Fahrweise geben erfahrene ADAC Trainer konkrete Empfehlungen – etwa zu effizientem Beschleunigen, frühzeitigem Hochschalten oder dem Umgang mit Klimaanlage und anderen Verbrauchern. Eine anschließende Vergleichsrunde macht den Effekt eindrucksvoll sichtbar. Das Training ist an den Standorten Augsburg, Kempten, Regensburg, Ingolstadt, Landshut sowie Burgkirchen/Simbach (A) buchbar. www.adac-fahrtraining.de/pkw-eco-training

Bilder (1)

Bild 1 1 Bild

Bild herunterladen