ADAC rechnet mit vielen Staus zum Start der Osterferien
Routen Richtung Süden besonders betroffen +++ Ferien in vielen Bundesländern +++ Augenmerk auf Winterausrüstung legen

Mit dem Start der Osterferien dürfte es auf Bayerns Autobahnen wieder voll werden. Der ADAC Südbayern warnt vor allem vor Staus auf dem Weg in den Süden.
München. Der Beginn der Schulferien kurz vor Ostern dürfte im Freistaat wieder eine Reisewelle mit den entsprechenden Folgen für das Verkehrsaufkommen auslösen. Der ADAC Südbayern warnt vor allem am ersten Ferienwochenende ab Freitag, den 27. März, vor Staus und Behinderungen auf den Autobahnen. Wie die Erfahrung aus den letzten Jahren zeigt, sind auch die Osterfeiertage selbst sowie Gründonnerstag (2. April) beliebte Reisetage – daher sollten sich Urlauber hier ebenfalls auf ein hohes Verkehrsaufkommen einstellen.
Was die Lage in Bayern zusätzlich verschärft: Zum Ferienstart im Freistaat sind auch in allen Bundesländern außer Hamburg, Sachsen, dem Saarland und Thüringen Schulferien. Hinzu kommt, dass auch in Österreich, Italien und Teilen Frankreichs Ferien sind.
Hohe Zeitverluste auf dem Weg in den Süden
Die größte Staugefahr sieht Alexander Kreipl, Verkehrsexperte des ADAC Südbayern, auf den bekannten Routen in die Urlaubsländer in den Süden. „Urlauber, die nach Süden wollen, müssen sich auch dieses Jahr auf Staus und zähfließenden Verkehr einstellen“, so Kreipl. „In Bayern dürfte es sich vor allem rund um München sowie auf den Autobahnen Richtung Österreich, Italien und die Schweiz stauen. Auch auf dem Fernpass wird sich der verstärkte Reiseverkehr in die Urlaubsgebiete bemerkbar machen.“
Die wichtigsten Stau-Strecken in Südbayern:
• A7 Ulm – Füssen/Reutte
• A8 München – Salzburg
• A93 Inntaldreieck – Kufstein
• A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald
• A99 Ostumfahrung München
Unbedingt mehr Zeit einplanen
Neben dem hohen Verkehrsaufkommen durch Reisende beeinflussen auch andere Faktoren die Fahrt ans Urlaubsziel. Hier sind vor allem die Grenzübergänge nach Österreich zu nennen, an denen sich lange Rückstaus bilden können. Je nach Reisetag können auch Blockabfertigungen die Fahrt erheblich verzögern. Jenseits der Grenze läuft auch nicht alles wie gewünscht. „Auch in den Nachbarländern ist aufgrund der Ferien mit mehr Verkehr auf den Straßen zu rechnen. Hinzu kommen noch Behinderungen durch Baumaßnahmen, wie zum Beispiel die Baustelle an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn A 13“, erklärt Alexander Kreipl.
Gut vorbereitet starten
Da auch kleinere Baustellen im In- und Ausland große Folgen haben können, lohnt es sich, tagesaktuell über die beste Route zu informieren und auf jeden Fall mehr Zeit einzuplanen.
Auch auf ihr Fahrzeug sollten Urlauber ein Augenmerk legen. Da Ostern dieses Jahr auf einen besonders frühen Termin fällt, kann es in Österreich, Italien und der Schweiz bereits in mittleren Lagen zu winterlichen Straßenverhältnissen kommen. Hier sind Winterreifen Pflicht. In Österreich gilt die Winterreifenpflicht bei winterlichen Straßenverhältnissen beispielsweise bis 15. April. Wer dies nicht befolgt, muss mit Bußgeldern bis zu 5000 Euro rechnen.
Auch in der Provinz Südtirol dürfen Autos bei winterlichen Straßen nur mit Winterausrüstung unterwegs sein. Auf der Brennerautobahn A 22 sowie auf dem Gebiet der Stadtgemeinde Bozen gilt vom 15. November bis zum 15. April sogar eine allgemeine, witterungsunabhängige Winterausrüstungs-Pflicht.
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