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Südbayern | 09.02.2026

Fasching: ADAC erwartet Staus auf dem Weg in den Süden

Starker Reiseverkehr in Richtung Skigebiete +++ Baustellen auf Reiserouten sorgen für hohes Staupotenzial +++ Schulferien in mehreren Bundesländern

Vor allem auf den Routen in Richtung Süden erwartet der ADAC Südbayern zum Ferienstart ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. (Bild: ADAC Südbayern)

Der ADAC Südbayern rechnet zum Start der Faschingsferien in Bayern wieder mit einem verstärkten Verkehrsaufkommen und damit vielen Staus. Besonders stark dürften Routen in Richtung Süden betroffen sein.

München. Mit dem Start der ersten Ferien des Jahres droht Bayerns Autobahnen erneut ein hohes Verkehrsaufkommen. Zum Beginn der Faschingsferien rechnet der ADAC Südbayern vor allem auf den Reiserouten in die Skigebiete im Süden mit vollen Straßen und langen Wartezeiten. Besonders das Wochenende ab Freitag, 13. Februar, dürfte aufgrund des Ferienauftakts kritisch sein. Hinzu kommt, dass nicht nur Bayern Schulferien hat.

„Mit dem Saarland, Sachen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen befinden sich noch vier weitere Bundesländer in den Schulferien. Das könnte die Lage auf den bayerischen Autobahnen weiter zuspitzen. Auch die Frühlingsferien in den Niederlanden werden hierzulande spürbar sein“, erklärt Alexander Kreipl, Verkehrsexperte des ADAC Südbayern. Hinzu kommt, dass auch in weiten Teilen Österreichs schulfrei ist.

Besonders angespannt dürfte die Lage auf den klassischen Stauachsen Richtung Alpen werden – darunter die A8 nach Salzburg und die Inntalautobahn A93. Hier erwartet der ADAC Südbayern zu den Stoßzeiten besonders dichten Verkehr. Auch der Fernpass bei Füssen/Reutte dürfte stark belastet sein. Baustellen im gesamten Freistaat verschärfen die Situation zusätzlich. Eine besondere Situation erwartet Autofahrer auf der A8, A93 sowie der B2. Hier sorgen sogenannte Durchfahrtssperren für Gemeinden entlang der Autobahnen, dass Reisende bei Stau nicht von den betroffenen Straßen abfahren und Ausweichrouten nehmen dürfen. Auch das Landratsamt Ostallgäu hat Mitte Dezember beschränkte Durchfahrtsverbote erlassen, die ab diesem Jahr greifen. Damit ist diese Maßnahme auch an der A7 in den Bereichen der Anschlussstelle Nesselwang sowie der Anschlussstelle Füssen möglich.

Die wichtigsten Stau-Strecken in Südbayern:

• A7 Ulm – Füssen/Reutte
• A8 München – Salzburg
• A93 Inntaldreieck – Kufstein
• A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald
• A99 Ostumfahrung München

Zeitverluste an Grenzübergängen und in Baustellen

Wie die letzten Jahre gezeigt haben, gibt es auf dem Weg Richtung Österreich und Italien neben dem hohen Verkehrsaufkommen noch andere Probleme. Hierzu zählen auch die Grenzübergänge, an denen sich lange Rückstaus bilden können. Und auch jenseits der Grenze drohen Verkehrsbehinderungen, beispielsweise auf der Brennerautobahn A 13. „Die Baustelle an der Luegbrücke hat deutlich weniger Einfluss auf das Staugeschehen auf dem Brenner als anfangs befürchtet. Dennoch reicht ein Pannenfahrzeug oder ein Unfall im Baustellenbereich und schon drohen hohe Zeitverluste“, so Alexander Kreipl. Auch kleinere Baustellen in Österreich, Italien und der Schweiz können schnell große Folgen haben. Der ADAC Südbayern rät Reisenden, sich am Reisetag kurzfristig über die aktuelle Verkehrsführung zu informieren und auf jeden Fall zusätzliche Zeit einzuplanen.

Tipps für eine entspannte Anreise

Wer in die Skigebiete aufbricht, sollte auf vollständige Winterausrüstung achten – auch in mittleren Lagen sind winterliche Straßenverhältnisse möglich. Auf einigen Berg- und Passstraßen kann Schneekettenpflicht herrschen. Um unnötigen Stress und hohe Zeitverluste zu vermeiden, empfiehlt der ADAC Südbayern Reisenden mit einem flexiblen Zeitplan eine antizyklische Anreise abseits des stauanfälligen Wochenendes. Für Auslandsfahrten lohnt es sich, Vignetten vorab zu besorgen, etwa in ADAC Geschäftsstellen oder digital über das Mautportal.

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