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Südbayern | 24.09.2020

Rundum-Erlebnis mit einzigartigem Netzwerk

ADAC Tourismuspreis Bayern 2020: Erfolg für Mountainbike-Route Trans Bayerwald

Bei der Übergabe der ADAC Urkunde dabei (v.l.): Helga Weinberger (stv. Landrätin Freyung-Grafenau), Petra Meindl (Landkreis-Touristikerin Cham), Gudrun Wandtner (Tourismusverband Ostbayern e.V.), Edith Bottler (Landkreist-Touristikerin Passau), Cornelia Wasner-Sommer (stv. Landrätin Passau), Josef Laumer (Landrat Straubing-Bogen), Rita Röhrl (Landrätin Landkreis Regen und Präsidentin Tourismusverband Ostbayern e.V.), Heike Tröster (ADAC Südbayern), Daniela Schilling (Tourismusverband Ostbayern e.V.), Josef Färber (stv. Landrat Deggendorf), Dr. Michael Braun (geschäftsführender Vorstand Tourismusverband Ostbayern e.V.), Inge Edmeier (Landkreis-Touristikerin Deggendorf), Elisabeth Unnasch (ARBERland Regio GmbH), Bundestagsabgeordnete Rita Hagel-Kehl, Bernhard Hain (Landkreis-Touristiker Freyung-Grafenau) und Bundestagsabgeordneter Thomas Erndl.

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Deggendorf. Innovativ, vorbildlich und erfolgreich: Die im Open-Source-Verfahren entwickelte Mountainbike-Reiseroute Trans Bayerwald wurde im Rahmen des Tourismustags Bayerischer Wald 2020 in Deggendorf mit dem dritten Platz des ADAC Tourismuspreises Bayern 2020 ausgezeichnet. Heike Tröster, Projektleiterin beim ADAC Südbayern, überreichte die Gewinner-Urkunde an den Tourismusverband Ostbayern, vertreten durch die neue Präsidentin Rita Röhrl, Vorstand Dr. Michael Braun und die Trans Bayerwald-Managerin Daniela Schilling. „Die Trans Bayerwald sorgt als Leuchtturmprojekt für einen nachhaltigen Mountainbiketourismus mit neuen Zielgruppen und zeigt beispielhaft, wie fruchtbar und erfolgreich landkreisübergreifende Zusammenarbeit sein kann. Als Rundum-Erlebnis bietet die Trans Bayerwald, welches als LEADER Kooperationsprojekt durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des Ländlichen Raums gefördert wird, einen echten Mehrwert für Gäste und Einheimische im Bayerischen Wald“, betonte Tröster.

Pionierphase, einzigartiges Netzwerk und Wegepaten
Mit einer Gesamtlänge von ca. 700 km und 17.000 Höhenmetern bietet die längste Mountainbike-Reiseroute Deutschlands insgesamt 14 Tagesetappen, die in eine Nord- und Südroute aufgeteilt sind. Zu jeder Etappe gibt es eine Beschreibung, Höhenprofil, Ansprechpartner und Radservicestellen vor Ort, ausgewählte Gastgeber und Gastronomie sowie Einkaufsmöglichkeiten an der Strecke. Zielgruppen sind die Allmountainbiker und Tourenfahrer, die neben dem sportlichen Erlebnis auch stark auf Natur, sowie das gemeinschaftliche Erlebnis mit Freunden und Familie fokussiert sind. Die Ausschilderung der vielseitigen und anspruchsvollen, jedoch keineswegs überfordernden Strecken lenkt die Besucherströme unter Berücksichtigung des Naturschutzes, die Ziel- und Startpunkte der Strecke werden gezielt an das ÖPNV Netz und die Bahn angeschlossen. Zur Qualitätssicherung sind für das Projekt, das unter dem Motto „Zuhören – verstehen – vertrauen – lernen“ steht, ehrenamtliche Wegepaten im Einsatz.
Für einen ganzheitlichen Open-Source-Ansatz konnten Mountainbiker im Rahmen einer Pionierphase – das Alleinstellungsmerkmal des Projekts – die Strecke vor der Ausschilderung testen und Verbesserungsvorschläge einreichen. Zudem wurden weitere Stakeholder, wie sechs Landkreise, über 60 Gemeinden, Bayerische Staatsforsten, Naturparke, Nationalpark und Naturschutzbehörden aktiv miteinbezogen – ein einzigartiges Netzwerk mit lebendigem Austausch. Dank Produktentwicklungsworkshops und Wegepatentreffen gibt es einen regelmäßigen kreativen Austausch zwischen den Projektbeteiligten. Ein kostenloses Starterpaket kann unter trans-bayerwald.de oder über info@trans-bayerwald.de bestellt werden.

Innovativ für Bayern – Sonderformat aufgrund Corona-Krise
Mit dem ADAC Tourismuspreis Bayern werden seit 2009 im Rahmen eines offenen Wettbewerbs innovative, auf Nachhaltigkeit angelegte touristische Projekte und Initiativen aus Bayern ausgezeichnet. Mit über 3 Millionen Mitgliedern ist der ADAC in Bayern, bestehend
aus dem ADAC Südbayern mit Sitz in München und dem ADAC Nordbayern mit Sitz in Nürnberg, der größte Verein im Freistaat. Rund die Hälfte der an den Club gerichteten Mitgliederanfragen hat einen touristischen Hintergrund, ein Drittel davon betreffen Naherholungs-, Freizeit- und Wochenendziele. Das zeigt den hohen Stellenwert, den das Thema Tourismus für den Automobilclub hat. Die Auszeichnung soll dazu beitragen, dass sich der Freistaat dauerhaft an der Spitze der Top-Urlaubsdestinationen in Deutschland behaupten kann. Insbesondere auch mit Blick auf 560.000 nicht verlagerbaren Arbeitsplätze, die mittel- und unmittelbar mit dem Tourismusstandort Bayern verbunden sind. Um die touristische Vielfalt
hierzulande auch langfristig gewährleisten und ständig verbessern zu können, bedarf es einer konsequenten und kreativen Weiterentwicklung der Angebote und Leistungen. Mit dem
ADAC Tourismuspreis sollen beispielhafte, im Freistaat beheimatete Projekte einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Aufgrund der Corona-Krise haben sich der ADAC in Bayern und die BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH dazu entschlossen, für den ADAC Tourismuspreis Bayern 2021 ein Sonderformat aufzulegen: Kreative Innovationen, die während, nach und aufgrund der Corona-Krise entstanden sind, werden mit dem „Sonderpreis Re-Start“ ausgezeichnet und der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Weitere Infos gibt es im Internet unter adac.de/tourismuspreis-bayern.

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