Rund 487.000 Einsätze für die Gelben Engel in Bayern
ADAC Pannenhilfe-Bilanz 2025: Mehr Einsätze, mehr App-Notrufe, mehr Hilfe für E-Autos und Fahrräder

München. Die ADAC Pannenhilfe hat im Jahr 2025 in Bayern 486.932 Einsätze verzeichnet. Das entspricht einem leichten Anstieg von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (483.871). Im Durchschnitt rückten die 260 Straßenwachtfahrer und 108 Mobilitätspartner im Freistaat 1334 Mal pro Tag aus. Bayern zählte damit zu den einsatzreichsten Regionen in der Pannenhilfe-Bilanz. Rekordtag war der 29. Dezember 2025: An diesem winterlichen Montag waren die bayerischen Gelben Engel 2325 Mal zur Stelle. Innerhalb des Freistaats führte München die Statistik mit 111.236 Pannen an.
Auch bundesweit stieg die Zahl der Notrufe. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr 3.691.813 Hilferufe bei der ADAC Pannenhilfe ein – rund 60.000 (1,6 Prozent) mehr als 2024 (3.633.154). Rekordtag war hier ebenfalls der 29. Dezember 2025 mit 18.588 Einsätzen – im Schnitt erfolgte bundesweit also alle fünf Sekunden ein Pannennotruf. Der einsatzstärkste Monat war der Januar mit deutschlandweit 356.847 Pannenhilfen.
Häufigste Ursache eine defekte Batterie
Wie in den Vorjahren war die Starterbatterie mit 45,4 Prozent die häufigste Ursache für eine Panne. Defekte im Hochvoltsystem oder Motormanagement – etwa an Einspritzung, Zündung oder Sensorik – folgten mit 21,8 Prozent. Generator, Anlasser, Bordnetz und Beleuchtung gingen mit 10,4 Prozent in die Statistik mit ein, Reifen mit 8,9 Prozent.
Mehr Pannenhilfen für E-Autos und Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb
Mit der steigenden Fahrzeuganzahl und dem zunehmenden Lebensalter der Elektroautos auf den Straßen steigt auch die Zahl der E-Auto-Pannen: 50.445 Einsätze betrafen reine Elektroautos – ein Plus von rund 15 Prozent gegenüber 2024 (43.678). Auch hier war eine defekte Starterbatterie bei rund der Hälfte aller Fälle die häufigste Ursache. Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb sind im letzten Jahr ebenfalls häufiger liegengeblieben: 59.985 Einsätze gingen auf deren Konto – ein Anstieg von rund 13 Prozent.
Fahrrad-Pannenhilfe immer gefragter
Parallel dazu wächst auch die Nachfrage nach der Fahrrad-Pannenhilfe, die der Mobilitätsclub seit 2022 als zusätzlichen Service für seine Mitglieder anbietet. Bundesweit wurden die Gelben Engel 2025 zu 19.455 defekten Fahrrädern gerufen – ein deutliches Plus von rund 15 Prozent (2024: 16.934 Einsätze). In Bayern gab es sogar einen Zuwachs von 19,6 Prozent auf 2677 (2024: 2238). In fast drei Viertel (72 Prozent) der Fälle war ein defekter Reifen der Einsatzgrund.
Digitaler Notruf gewinnt weiter an Bedeutung
Zusätzlich registrierte der ADAC eine deutlich höhere Nutzung des digitalen Notrufs: Der Anteil per App oder Web-App gemeldeter Pannen stieg im Vergleich zu 2024 um 16 Prozent auf 695.520. Nutzer können im Pannenfall wichtige Informationen und Fahrzeugdaten sowie den exakten Standort direkt und unkompliziert an die ADAC Pannenhilfezentrale übermitteln, was den Hilfeprozesse vereinfacht und beschleunigt. Deshalb empfiehlt der ADAC seinen Mitgliedern, Pannen möglichst über den digitalen Notruf zu melden.
Neben der kostenlosen Pannenhilfe-App und Web-App (www.adac.de/hilfe) ist die ADAC Pannenhilfe zudem auch telefonisch rund um die Uhr unter 089 20 20 4000 erreichbar.
Mitfahrmöglichkeit für Medienvertreter
Wie geht es eigentlich so zu auf der Straße? Was erleben die ADAC Straßenwachtfahrer bei ihrer Arbeit? Was war der skurrilste Einsatz? Wenn Sie als Medienvertreter Antworten auf diese und weitere Fragen haben und die Gelben Engel bei ihrer Arbeit begleiten wollen, wenden Sie sich bitte an Yvonne Halfar, Telefon 089 519 52 04, E-Mail: presse@sby.adac.de
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