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Südbayern | 29.07.2021

ADAC Moderatoren-Team sucht Verstärkung

Verkehrserziehung für Kinder im Großraum Augsburg, Ingolstadt, Landshut,
Regensburg, Deggendorf und Passau

Spielerisch bringen die ADAC Moderatorinnen und Moderatoren Kindern wichtige Verhaltensweisen im Straßenverkehr bei.

München. Der ADAC Südbayern und die ADAC Stiftung suchen Moderatorinnen und Moderatoren für die Verkehrserziehung von Kindern in pädagogischen Einrichtungen in den Regionen Augsburg, Ingolstadt, Landshut, Regensburg, Deggendorf und Passau. „Wer viel Freude sowie Fingerspitzengefühl hat im Umgang mit Kindern und sich im neuen Schuljahr für den Schutz der Kleinen im Straßenverkehr engagieren möchte, ist herzlich willkommen im ADAC Moderatoren-Team“, sagt Projektleiterin Ulla Voigt vom ADAC Südbayern. Als weitere Voraussetzungen nennt Voigt einen eigenen Pkw, Grundkenntnisse in MS-Office sowie idealerweise eine pädagogische Ausbildung, die jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Neueinsteiger werden gründlich, ohne anfallende Kosten auf ihre Aufgabe vorbereitet. Für die Tätigkeit erhalten die Moderatoren eine Aufwandsentschädigung auf Honorarbasis.

„Wie kommst Du sicher über die Straße?“ Diese Frage stellen die Moderatoren beispielsweise beim Verkehrssicherheitsprogramm „Aufgepasst mit ADACUS“, das die ADAC Stiftung speziell für Vorschulkinder und Erstklässler anbietet. In dem 45-minütigen Unterricht bringen die Pädagogen den Kindern wichtige Verhaltensregeln beim Überqueren an Ampel und Zebrastreifen bei. In den ADAC Fahrradturnieren lernen die jungen Teilnehmer in unterschiedlichen Parcours den sicheren Umgang mit ihrem Fahrrad. „Hallo Auto!“ wendet sich an Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen. 

In anschaulichen Demonstrationsfahrten und Bremsmanövern lernen die Kinder den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Bremsweg und bei „Mobil mit Köpfchen“ für die 10. und 11. Jahrgangsstufen geht es um umweltbewusstes Fahrverhalten.

Mit seinen Verkehrssicherheitsprogrammen wendet sich der ADAC aber auch an Erwachsene: Bei „Sicher im Auto“ beraten die Moderatoren junge Eltern rund um Kinderrückhaltesysteme und demonstrieren den sicheren Einbau ins Fahrzeug. Über acht Verkehrssicherheitsprogramme für nahezu alle Jahrgangsstufen und Informationsveranstaltungen für Erwachsene bieten der ADAC und die ADAC Stiftung an. Interessierte schicken ihre Bewerbung an verkehrssicherheit@sby.adac.de. Unter dieser Adresse beantwortet Ulla Voigt auch sämtliche Fragen. Informationen zu den Programmen hat der ADAC im Internet unter www.adac.de/verkehrssicherheit-suedbayern zusammengestellt.

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Nachgefragt bei…

…Bärbel Langbein aus Hemau im Landkreis Regensburg. Seit 2014 ist sie als Moderatorin beim ADAC und der ADAC Stiftung tätig.

Warum engagieren Sie sich für die Verkehrserziehung von Kindern?

Weil es eine absolut sinnvolle Tätigkeit ist, die mir zudem viel Freude bereitet, wenn ich die lachenden Kinderaugen sehe. Es erfüllt mich mit Stolz, einen wichtigen Beitrag zu leisten, dass sich die Kleinen selbstbewusster und gestärkter im Straßenverkehr bewegen und so schlimme Unfälle vermieden werden.

Welche Vorzüge bietet Ihnen die Tätigkeit?

Zum einen die freie Zeiteinteilung. Dadurch lässt sich die Tätigkeit sehr gut mit meinen weiteren Jobs als Erste-Hilfe-Ausbilderin und Erlebnispädagogin an Jugendherbergen vereinbaren. Geeignet ist die Tätigkeit im Übrigen auch für Teilzeitkräfte, die zusätzlich zu ihrem Hauptberuf eine sinnvolle Nebenbeschäftigung suchen. Zum anderen das selbständige Arbeiten, bei dem wir Moderatoren viel Unterstützung bekommen.

Wie sieht diese Unterstützung aus?

Wir arbeiten mit kindgerechten Unterrichtsmaterialien. Dadurch fällt es uns leicht, die Inhalte spielerisch zu vermitteln. Bei Fragen steht uns die Projektleiterin als feste Ansprechpartnerin immer zur Verfügung, und wir tauschen uns untereinander im Team regelmäßig aus. Auf diese Weise profitiert jeder von den Erfahrungen des anderen.

Sie kommen beispielsweise mit dem Programm „Aufgepasst mit ADACUS“ der ADAC Stiftung an die Schulen. Wie sieht der Unterricht aus?

In 45 Minuten vermittle ich Vorschulkindern und Erstklässlern an Grundschulen die wichtigsten Verkehrsregeln, etwa wie sie eine Straße an einer Fußgängerampel oder am Zebrastreifen sicher überqueren.

Was ist bei einem Fahrradturnier für Sie zu tun?

Ich baue einen Parcours auf, in dem die Schülerinnen und Schüler acht Aufgaben bewältigen müssen, darunter Slalom- und Kurvenfahren, Spurwechsel und in einer engen S-Gasse das Gleichgewicht halten. Also alles Aufgaben, in denen es ohne Konzentration und Koordination nicht geht. Für ein Fahrradturnier sollte man einen Vormittag einplanen.

Wann fahren Sie mit einem guten Gefühl wieder nach Hause?

Wenn ich weiß, dass Kinder und Lehrer viel Freude hatten und selber Ideen entwickeln, wie sie mit einfachen Mitteln ohne Parcours weiterüben können.
 

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