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Südbayern | 25.03.2018

Ennser folgt auf Markl: Generationswechsel beim ADAC Südbayern

Generationswechsel beim ADAC Südbayern: Für den kurz vor Erreichen der in der Satzung vereinbarten Altersgrenze nicht mehr angetretenen Dr. August Markl (69) haben die Mitglieder und Delegierten aus den 214 Ortsclubs Dr. Gerd Ennser zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Die Führungsriege des ADAC Südbayern (von links): Stellvertretender Vorsitzender Manfred Sensburg, Ehrenvorsitzender Dr. August Markl, Martin Krisam (Vorstand für Ortsclubarbeit), Schatzmeister Karlheinz Jungbeck, Geschäftsführer Holger Eggert, Vorsitzender Dr. Gerd Ennser, Fritz Schadeck (Vorstand für Jugend und Sport) und Rüdiger Lode (Vorstand für Verkehr, Technik, Umwelt).

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Markls bisheriger Stellvertreter Ennser erhielt bei der Versammlung im BallhausForum Unterschleißheim 98,4 Prozent der Stimmen. Gerd Ennser (58) stammt aus Passau, ist zweifacher Familienvater und im Hauptberuf Direktor am Amtsgericht Freyung. Sein Einstand war begleitet von erfreulichen Zahlen: Der ADAC Südbayern ist und bleibt der größte Verein im Freistaat und konnte seine Mitgliederzahl im Jahr 2017 um 64 331 auf 1,93 Millionen Clubfreunde steigern.

Einzigartige Geschlossenheit: Wahlergebnisse zwischen 98,4 bis 100 % 
„Ich freue mich über das große Vertrauen, das Sie mir entgegengebracht haben“, bedankte sich Ennser. „Zusammen mit unseren über 300 Mitarbeitern und dem Vorstand wollen wir den ADAC Südbayern weiter auf Kurs halten. Und mit klugen Lösungen und Angeboten als ,ADAC vor Ort‘ auf das veränderte Mobilitätsverhalten und die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Kunden eingehen.“ Ennser ist ein Club-Insider: Seit 40 Jahren Mitglied, seit zehn Jahren im Vorstand und vor allem im Motorsport aktiv, unter anderem als Präsidiumsmitglied im nationalen Dachverband DMSB sowie als FIA-Rennkommissar weltweit in der Formel 1.

Manfred Sensburg neuer Stellvertreter
Neuer stellvertretender Vorsitzender des ADAC Südbayern ist der bisherige Vorstandsrat Manfred Sensburg aus München. Der 59-Jährige erhielt 97,9 Prozent der Stimmen. In ihren Ämtern bestätigt wurden Karlheinz Jungbeck (56/Schatzmeister und Vorstand für Touristik) aus Schliersee mit 99,1 Prozent und der Münchner Martin Krisam (51/Vorstand für Ortsclubarbeit) mit sogar 100 Prozent. Nicht zur Wahl standen heuer Fritz Schadeck (60/Vorstand für Jugend und Sport) aus Bad Aibling und Rüdiger Lode (52/Verkehr, Technik, Umwelt) aus Waldkraiburg. Der ADAC Südbayern hat somit die jüngste Vorstandschaft unter allen 18 Regionalclubs.

Ehrennadel in Gold mit Brillanten für Adelsberger und Vichtl
Bei der Mitgliederversammlung wurden zudem zwei verdiente Clubfreunde für ihre Leistungen mit der Ehrennadel in Gold mit Brillanten ausgezeichnet: Johann Adelsberger (AMC Erding) und Rudolf Vichtl (AMC Mindelheim). Bei der Wahl zum Ortsclub des Jahres landeten der MSC Freisinger Bär, der AC Landshut und der AMC Kempten auf den Plätzen 1, 2 und 3.

Markl bleibt noch bis 2021 Präsident des Gesamt-ADAC
In seinem letzten Rechenschaftsbericht verwies Dr. Markl neben erfreulichen Mitglieder- und Finanzzahlen auch auf viele „Leuchtturm-Projekte“, die der ADAC Südbayern 2017 auf den Weg gebracht hat. In Ingolstadt und Regensburg konnten zwei neue Standorte für das ADAC Fahrsicherheitstraining in Betrieb gehen, mit einer Investitionssumme von fast 16 Millionen Euro. In Fürstenfeldbruck wurde für rund 450 000 Euro eine neue Geschäftsstelle & Reisebüro eröffnet, insgesamt gibt es davon 18 in Südbayern. Und mit der groß angelegten Studie „Mobilität im ländlichen Raum“ hat der ADAC Südbayern eine Datengrundlage für intelligente und vernetzte Verkehrslösungen geschaffen.

ADAC Südbayern mit 1,93 Millionen Mitgliedern größter Verein im Freistaat
Maßgeblichen Anteil an diesen Entwicklungen hatte Dr. August Markl, der den Club in den vergangenen 17 Jahren mit großer Gelassenheit und Weitsicht geführt hat. „Für mich war diese Zeit mit unglaublich vielen schönen Ereignissen verbunden. Mein Dank gilt dem gesamten Haupt- und Ehrenamt, die dank ihres harmonischen Vertrauensverhältnisses diesen Erfolg möglich gemacht haben“, lobte Markl, der mit minutenlangem Applaus verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. „Heute endet eine Ära“, sagte sein Nachfolger Ennser in der Laudatio. „Mit seiner ehrlichen, integrativen Art hat Dr. August Markl seiner Amtszeit einen Stempel aufgedrückt!“ Markl war insgesamt 39 Jahre im ADAC Südbayern in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich aktiv. Trotz seines Ausscheidens im Regionalclub bleibt Markl dem Automobilclub noch drei Jahre erhalten: Bis zum Ende seiner Amtsperiode 2021 steht er als ADAC Präsident im Gesamt e.V an der Spitze des mittlerweile deutschlandweit über 20 Millionen Mitglieder zählenden Mobilitätsdienstleisters. Der Mediziner aus Schaftlach hatte als Südbayern-Vorsitzender 2014 auch das Präsidenten-Amt in Personalunion übernommen, den Automobilclub grundlegend reformiert und wieder in ruhige Fahrwasser geführt.

Abschied nach 17 Jahren als Vorsitzender und 39 Jahren im Ehrenamt beim ADAC Südbayern: Dr. August Markl und seine Frau Karin

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