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Südbayern | 12.12.2023

ADAC Preiserhebung zum Parken an Flughäfen

Große Preisunterschiede bei den Parkgebühren

Die Kosten für das Parken an den zehn größten Flughäfen in Deutschland weisen zum Teil sehr große Unterschiede auf. (Bild: ADOBE Stock Image)

München. Wer mit dem eigenen Auto zum Flughafen fährt und sein Fahrzeug während der Urlaubsreise bequem direkt am Terminal abstellen will, kommt im sonst teuren München vergleichsweise günstig weg. Wer aber den ÖPNV nimmt oder das Taxi wählt, muss im Vergleich mit den anderen Städten am tiefsten in das Portemonnaie greifen. Das geht aus einer aktuellen ADAC Preiserhebung zum Parken an den zehn passagierstärksten deutschen Flughäfen hervor.

Will man zu zweit für drei Tage terminalnah an den deutschen Flughäfen parken, schwanken die Preise zwischen 49 Euro in München (Parkdeck 7 mit Weekend-Special) und 129 Euro in Düsseldorf. Wer fußläufig parken will, muss mit Kosten zwischen ebenfalls 49 Euro in München (Parkdeck 20 mit Weekend-Special) und 93 Euro in Hamburg rechnen. Für 14 Tage Parken schlagen für eine 4-köpfige Familie in München auf den genannten Parkdecks in beiden Fällen jeweils 169 Euro (Ferienspecial) zu Buche. „Es hängt in der Tat stark vom Wohnort und der Verbindung ab, ob die Anreise zum Flughafen mit dem ÖPNV wirklich eine Alternative darstellt. Viele Reisende scheuen das häufige Umsteigen mit schwerem Gepäck, längere Wartezeiten und die Sorge, den Flug bei Verspätungen oder Ausfällen zu verpassen“, so Alexander Kreipl, Verkehrsexperte des ADAC Südbayern.


Kurztrip oder Familienreise – in beiden Fällen ist der ÖPNV in München am teuersten

In den untersuchten Fallbeispielen – einmal ein Wochenendtrip zu zweit und einmal eine vierköpfige Familie, die zwei Wochen Ferien verbringt – ist der ÖPNV in München mit Abstand am teuersten: 45,64 Euro sind es bei dem Paar und 52,16 Euro kostet der Transfer für zwei Erwachsene und zwei Kinder zum Flughafen und zurück. Das Großraumtaxi direkt zum Terminal ist fast immer preiswerter als das Terminalparken selbst. Ausnahme ist wiederum München, wo Terminalparken, zumindest ohne Kilometergeld gerechnet, mit Ferienspecial gut 20 Euro preiswerter war als das Taxi. Bei den Taxi-Alternativen gewannen FreeNow, SixtRide, Uber & Co. in Berlin, München und Frankfurt den Preiskampf gegenüber klassischen Taxen. Car Sharing war – wo vorhanden – durchweg die zweitgünstigste Option nach dem ÖPNV. „Eine frühzeitige Planung und ein Preisvergleich der vor Ort herrschenden Möglichkeiten macht den Transfer zum und vom Airport nicht nur preiswerter, sondern auch verlässlicher. Wer am Flughafen parken will, sollte seinen Parkplatz frühzeitig online buchen – oder CarSharing nutzen. So kann man gerade in Ferienzeiten sicher sein, einen Platz in der gewünschten Kategorie zu bekommen und Sonderangebote wie Ferien-Specials nutzen. Für einen realistischen Preisvergleich sollte man auch mit dem Privat-Pkw 0,30 Cent pro Kilometer für die Hin- und Rückfahrt berechnen“, betont Kreipl.

Die Ergebnisse der bundesweiten Studie finden Sie unter: www.adac.de/flughafenparken

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