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Südbayern | 15.07.2019

ADAC feiert 100 Jahre Verkehrssicherheit

2019 feiert der ADAC Südbayern 100 Jahre Verkehrssicherheitsprogramme: 50 Jahre „Fahrradturnier“, 30 Jahre „Hallo Auto“, 20 Jahre „Mobil mit Köpfchen“ – insgesamt 100 Jahre. Anlässlich dieser runden Geburtstage hat der Club am Gymnasium Marktoberdorf einen Aktionstag rund um das Thema Verkehrssicherheit für Schüler veranstaltet.

Freuten sich über 100 Jahre ADAC Verkehrssicherheitsprogramme (v.l.): Hallo Auto-Moderator Arno Baller, Isolde Holderied (Vorstandsrätin im ADAC Südbayern), Helmut Maucher (Polizeiinspektion Marktoberdorf), Franz Barnsteiner (Stadtrat und Verkehrsreferent Marktoberdorf), Peter Hoffmann (erweiterte Schulleitung Gymnasium Marktoberdorf), Alexander Kreipl (verkehrs- und umweltpolitischer Sprecher des ADAC Südbayern) und Hallo Auto-Moderatorin Margit Spindler.

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Neben den drei praxisnahen Verkehrssicherheitsprogrammen konnten die jungen Verkehrsteilnehmer einen Rettungssimulator, einen Gurtschlitten und Rauschbrillen testen sowie die Ausstellung „Schatten – Ich wollte doch leben!“ besichtigen. „Die Sicherheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt uns besonders am Herzen. Deshalb kommt der ADAC regelmäßig an Südbayerns Schulen. Für weniger Unfälle und weil gemeinsam üben einfach mehr Spaß macht“, betonte Isolde Holderied, Vorstandsrätin im ADAC Südbayern, im Beisein von Franz Barnsteiner, Stadtratsmitglied und Verkehrsreferent der Stadt Marktoberdorf, Helmut Maucher, Polizeiinspektion Marktoberdorf, und Peter Hoffmann, erweiterte Schulleitung. Darüber hinaus konnten die Kinder und Jugendlichen im Rahmen eines Gewinnspiels Bluetooth-Lautsprecher gewinnen, die Schüler der Jahrgangsstufe 11 erhielten Gutscheine für den Verkehrsübungsplatz des ADAC Fahrsicherheitszentrums Kempten im Allgäu für Anfang Oktober. Hier können Jugendliche ab 15 Jahren in Begleitung eines Führerscheininhabers erste Erfahrungen mit dem Auto sammeln.

Unfälle verhindern – Leben retten
Sicherheit im Straßenverkehr hat für den ADAC seit jeher höchste Priorität. Vor allem Kinder und Jugendliche zählen zu den schwächsten und besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Im Jahr 2018 waren in Bayern 700 Kinder auf ihrem Schulweg in einen Unfall verwickelt, vier Kinder sind ums Leben gekommen. Eine ernüchternde Bilanz, der der Club praxisnahe, kostenlose Verkehrssicherheitsprogramme für unterschiedliche Altersstufen gegenüber stellt. Denn dabei lernen sie ohne erhobenen Zeigefinger, alltägliche Verkehrssituationen und -abläufe besser einzuschätzen und werden durch praktische und eindrucksvolle Selbsterfahrung für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert.

50 Jahre Fahrradturnier
Wie beherrsche ich mein Fahrrad auch in schwierigen Situationen? Das lernen Kinder zwischen 8 und 15 Jahren seit mittlerweile 50 Jahren bei den Fahrradturnieren des ADAC. Zu den fahrpraktischen Fertigkeiten gehören Anfahren, Spurwechsel, Bremsen, Slalom und S-Gasse. Zudem wird das Fahrrad auf Verkehrstauglichkeit geprüft. Ziel ist es, möglichst wenig Fehlerpunkte und die beste Zeit im Slalom zu erreichen.

30 Jahre Hallo Auto
Bei „Hallo Auto“ erarbeiten Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufen in einem Theorieteil mit Laufversuchen die Lehrformel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“. Diese gilt als Schlüssel zum besseren Verständnis der Zusammenhänge im Straßenverkehr und belegt, dass ein Auto physikalischen Gesetzen unterliegt und trotz Vollbremsung nicht sofort stehen bleiben kann. Zudem dürfen die Kinder vom Beifahrersitz aus mithilfe eines Zweitpedals eine Vollbremsung auslösen und erleben im Selbstversuch als Fußgänger die ablenkende Wirkung durch Smartphones und Kopfhörer.

20 Jahre Mobil mit Köpfchen
Der interaktive Anschauungsunterricht „Mobil mit Köpfchen“ führt Jugendlichen im Führerscheinalter die Zusammenhänge von Mobilität und Umwelt vor Augen und sensibilisiert sie hinsichtlich ihres Handelns im Auto oder auf dem Motorrad. Zuerst schätzen sie ab, welcher Geräuschpegel, Treibstoffverbrauch und welche Abgasemissionen bei hochtourigem Fahren entstehen. Anschließend wird ihnen bei Messfahrten buchstäblich vor Augen geführt, wie stark aggressives Fahren die Emissionen nach oben treibt.

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