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Südbayern | 13.11.2019

ADAC begrüßt Mautbefreiung

Fünf Autobahnabschnitte sollen ohne Vignette befahren werden können

Kilometerlange Staus nicht nur auf den Autobahnen, sondern auch auf den Landstraßen, vor allem in Grenznähe ein häufiges Bild.

Bereits am Montag haben die Grünen und die NEOS dem Antrag der ÖVP zugestimmt, heute wird er offiziell vom Plenum abgesegnet. Ab dem 15. Dezember 2019 sollen fünf Autobahnstrecken in Österreich von der Vignettenpflicht ausgenommen sein. Für alle Skifahrer, die es in die grenznahen Gebiete zieht sind das pünktlich zum Saisonstart erfreuliche Nachrichten. Um folgende Autobahnabschnitte handelt es sich: Inntalautobahn A12 (Kufstein Süd), Westautobahn A1 (Salzburg Nord), Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (Anschlussstelle Hohenems), Linzer Autobahn A26 und Mühlkreisautobahn A7 (Bypassbrücke zw. Ausfahrt Hafenstraße und Urfahr).

Entlastung auf den Ausweichrouten
Der ADAC spricht sich schon seit längerem für eine Vignettenbefreiung in verkehrsbelasteten Gebieten aus und begrüßt den Beschluss: „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, für die Bewohner in Kiefersfelden und Kufstein wird das eine große Erleichterung sein“, sagt Alexander Kreipl, verkehrs- und umweltpolitischer Sprecher des ADAC Südbayern. So sind es vor allem die grenznahen Landstraßen, die von Urlaubern und Ausflüglern gerne als Ausweichrouten verwendet werden. Hauptsächlich im Winter während der Skisaison und im Sommer sind die Nebenstraßen überfüllt, Gemeinden wie Kiefersfelden und Kufstein leiden stark unter der hohen Verkehrsbelastung. Auch die Pendler sowohl nach Österreich, als auch nach Deutschland profitieren.

Neu ist die Idee der Mautbefreiung nicht, schon bis zum Jahr 2013 gab es diese auf einigen Teilstrecken in Österreich. Nach Verkehrsbehinderungen wie der Lkw-Blockabfertigung und den anhaltenden Grenzkontrollen sind das endlich gute Nachrichten für Autofahrer. „Die Vignettenbefreiung ist ein kleiner Schritt in der gesamten alpenüberquerenden Verkehrsproblematik, nun ist die Politik auf beiden Seiten gefordert weitere Lösungen zu finden“, fügte Kreipl hinzu.


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