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Südbayern | 01.03.2018

ADAC 3-Städte-Rallye kehrt nach Straubing zurück

Die traditionsreiche ADAC 3-Städte-Rallye steht vor einer Rückkehr an den langjährigen Standort Straubing. Das Saisonfinale der Deutschen Rallye-Meisterschaft findet in der bzw. rund um die Gäuboden-Metropole statt.

Ruben und Thomas Zeltner holten sich im Jahr 2000 den Klassensieg in der Gruppe N mit einem Mitshubishi Proton Pert. Ruben ist mit seiner Frau Petra heute zu den Top-Teams bei der 3-Städte-Rallye.

Der ADAC Südbayern als Ausrichter hat nach konstruktiven Gesprächen die Stadt und die umliegenden acht von der Streckenführung tangierten Gemeinden in den Landkreisen Straubing-Bogen und Cham überzeugt. Somit kommt es am 19. und 20. Oktober zum Saisonfinale der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) mit dem Rallyezentrum am Hagen und Strecken nördlich der Donau. Jetzt feilen die Organisatoren am genauen Verlauf der Wertungsprüfungen und am Zeitplan. Parallel dazu werden die betroffenen Anwohner sowie alle Teilnehmer aus dem Vorjahr informiert.

Mehrere Standorte für mehr Abwechslung und weniger Belastung
„Um für mehr Abwechslung bei den Wertungsprüfungen zu sorgen und auch die immer schwieriger und komplexer werdenden Genehmigungsverfahren zu entzerren, prüfen wir Alternativen zum Bäderdreieck rund um Bad Griesbach, um bei der Streckengestaltung flexibler zu werden“, erklärt Fritz Schadeck, Vorstand für Jugend und Sport beim ADAC Südbayern. Denn nur so kann die 3-Städte auch in Zukunft das sein, was sie ist: Der krönende Abschluss einer Rallye-Saison in Deutschland!“ Dem Veranstalter schwebt vor, künftig mit zwei oder am besten sogar drei Standorten in Niederbayern aufwarten zu können. „Davon würden alle profitieren: Die Fahrer und Fans, weil sie mehr Abwechslung geboten bekommen. Und natürlich auch die Kommunen und vor allem die Anwohner, die nicht jedes Jahr betroffen wären“, betont Schadeck. Man sei deswegen auch mit der Stadt Bad Griesbach weiter im konstruktiven Gespräch, um auch hier in den kommenden Jahren weiterhin fahren zu können.
Straubing hat eine große Motorsport-Historie: Von 1985 bis 2003 war der Gäuboden Austragungsort der 3-Städte-Rallye – die Läufe zählten sogar zur Rallye-Europameisterschaft. Auch nach dem Umzug ins Bäderdreieck 2004 hat sich die Veranstaltung prächtig entwickelt. Über 130 Teilnehmer und 10?000 Zuschauer an beiden Tagen waren im Vorjahr dabei. Die 3-Städte ist das Saisonfinale zahlreicher, bedeutender Prädikate wie der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), ADAC Rallye Masters oder dem Mitropa Rally Cups, der Europameisterschaft für Privatfahrer. „Aber auch mit zahlreichen regionalen Meisterschaften wollen wir auch für Hobbyfahrer eine reizvolle Bühne bieten. Denn genau dieser Mix aus Profis und Amateuren macht ja den Reiz einer Rallye für alle aus“, sagt Schadeck. „Denn auch die Teams jenseits der Top 25 sind extrem wichtig, damit es eine rundum gelungene Rallye-Show wird!“

Rallyezentrum am Hagen – Strecken-Führung nördlich der Donau
Das Rallyezentrum soll am Hagen in Straubing aufgeschlagen werden. „Und wir können laut unseres jetzigen Plans mit einem komplett neuen sportlichen Teil und abwechslungsreichen Strecken aufwarten“, sagt der neue Rallyeleiter Andreas Dinzinger (MC Labertal). „Da können sich Fahrer und Fans auf viele Highlights freuen!“
Der ADAC Südbayern setzt bei der 3-Städte-Rallye auf die Unterstützung von rund 300 Helfern, vor allem aus seinen Ortsclubs und insbesondere des MSC Straubing. Aber auch die MSG Bayerischer Wald Hutthurm und der MSC Fürstenzell aus den „Baderdreieck“-Jahren sind weiter im Boot. Jürgen Bayer, Vorsitzender des MSC Straubing, ist jedenfalls schon voller Vorfreude: „Wenn wir das mit der Unterstützung von Stadt und Gemeinden hinbekommen, dann wird für mich mit der Rückkehr der ADAC 3-Städte-Rallye nach Straubing ein Traum wahr.“

Weitere Infos auf unserer Homepage www.3-staedte-rallye.de und auf Facebook

Vorjahressieger Dominik Dinkel und seine Co-Pilotin Christina Kohl wollen heuer nicht nur den 3-Städte-Titel verteidigen, sondern auch erstmals deutscher Meister werden.

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