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Südbayern | 16.02.2021

266.338 Pannenhilfen in Südbayern

Im Corona-Jahr 2020 zeigte sich abermals das Vertrauen der Menschen in den ADAC, der auch in Pandemiezeiten – in denen das Auto als sicherstes Verkehrsmittel gilt – uneingeschränkt einsatzbereit ist: So war die Flotte der ADAC Straßenwachtfahrer und Mobilitätspartner in Südbayern 266.338 Mal zur Stelle, um liegen gebliebenen Autofahrern bei einer Panne zu helfen.

2020 verzeichneten die südbayerischen Gelben Engel und Mobilitätspartner aufgrund des Corona bedingten reduzierten Verkehrsaufkommens 14 Prozent weniger Einsätze als im Vorjahr.

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Das entspricht rund 728 Einsätzen täglich – 14 Prozent weniger als 2019 (309.888 Pannenhilfen). Der Rückgang entspricht in etwa dem Corona bedingt reduzierten Verkehrsaufkommen. So ließ vor allem der erste Lockdown im Frühjahr 2020 das Verkehrsaufkommen auf deutschen Autobahnen kurzzeitig um fast 50 Prozent zurückgehen.

Sechs Pannenhilfe-Teams in Südbayern im Einsatz
Die Einsätze im südbayerischen Raum werden von den Pannenhilfe-Zentralen Landsberg und Fürth koordiniert, das Gebiet ist auf sechs Teams verteilt: 2020 leistete das Team „Allgäu/Garmisch“ 36.992 Pannenhilfen, das Team „Augsburg“ 28.047. Bei 25.761 Pannen half das Team „Oberbayern“, bei 24.045 das Team „Holledau“. 8971 Einsätze verzeichnete das Team „Bayerischer Wald“, 142.522 das Team „München“. Bayernweit waren die 252 Gelben Engel und Mobilitätspartner bei 432.076 liegen gebliebenen Fahrzeugen zur Stelle, das sind – wie auch in der Region Südbayern – 14 Prozent weniger als im Vorjahr (502.529). Bundesweit gab es mit 3,4 Millionen Einsätzen für die insgesamt 1675 ADAC Straßenwachtfahrer und Mobilitätspartner ebenfalls ein Minus von knapp 10 Prozent (370.527), pannenstärkster Tag vor dem Lockdown war der 2. Januar 2020 mit rund 18.000 Einsätzen.

Batterie Corona bedingt öfter als in den Vorjahren Pannenursache
Rund 46,3 Prozent der Einsätze entfielen auf eine schwache, leere oder defekte Batterie – damit bleibt sie wie in den Vorjahren Pannenursache Nummer 1. Jedoch war der Kraftspender im Jahr 2020 über vier Prozent öfter als im Vorjahr (41,8 Prozent) das Problem. Auch dies ist nach Auswertungen des ADAC Corona bedingt, da die längeren Standzeiten der Autos während der Lockdowns im Frühling und Herbst ursächlich für die Häufung der batteriebedingten Pannen sind. Auf Platz zwei der häufigsten Pannenursachen liegen erneut der Motor und das Motormanagement mit 15,9 Prozent. Danach folgen sonstige Ursachen wie Karosserie, Lenkung oder Fahrwerk mit 14,2 Prozent.

ADAC Pannenhilfe rund um die Uhr einsatzbereit
Die ADAC Pannenhilfe ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für ihre Mitglieder einsatzbereit. Alle Fahrer des ADAC und der Mobilitätspartner orientieren sich an den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienevorschriften. Während der Corona-Epidemie helfen die Gelben Engel auch Nicht-Mitgliedern in systemrelevanten Berufen kostenlos. Neben dem klassischen Notruf unter der Kurzwahl „22 22 22“ können havarierte Autofahrer die Gelben Engel auch unkompliziert über die „Pannenhilfe“-App des Clubs erreichen.

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