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Südbaden | 19.12.2019

Sicher unterwegs bei Eis und Schnee

ADAC Südbaden gibt Tipps zum Autofahren im Winter

Medien

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Winterliche Temperaturen und Straßenverhältnisse erfordern besondere Vorsicht, um sicher und pannenfrei durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Andreas Müller, Verkehrsexperte beim ADAC Südbaden, gibt Tipps zum sicheren Fahren im Winter:

Bereifung: Rechtzeitig auf geeignete Bereifung umrüsten. Winterreifen mit einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern geben sicheren Halt.

Anfahren: Bei Glätte im zweiten Gang anfahren, Gaspedal vorsichtig drücken.
 
Schalten: Mit möglichst großem Gang und niedriger Drehzahl fahren, die Kupplung behutsam kommen lassen.

Lenken: Ruckartige Lenkbewegungen vermeiden. Kommt das Fahrzeug auf gerader Strecke trotzdem ins Schleudern, auskuppeln, bremsen und schnell, aber gefühlvoll gegenlenken. Reagiert das Fahrzeug nicht mehr, hilft nur eine Vollbremsung. Gerät das Auto in der Kurve aus der Bahn, keine hektischen Manöver versuchen, sondern kurz und fest aufs Bremspedal treten. Meist reichen wenige km/h Tempoabbau, und das Auto ist wieder kontrollierbar.

Bremsen: Auf freier Strecke gelegentlich eine kurze Bremsprobe machen, wenn keine Gefahr für andere besteht. Dadurch bekommen Sie ein Gefühl für die Straßensituation und den Bremsweg auf glatter Fahrbahn. Der kann bis zu fünf Mal so lang sein wie auf trockenem Asphalt!

Vorsicht bei Räumfahrzeugen: Bei Schneefall und plötzlich auftretendem Glatteis sind Streu- und Räumarbeiten erforderlich. Sind Räumfahrzeuge im Einsatz, sollten Autofahrer Platz machen, zurückhaltend fahren und nicht überholen. Die Faustformel für den Sicherheitsabstand zum Winterdienst lautet: mindestens halber Tacho. Wer zu nah auffährt, wird mit Salz und Schnee bespritzt. Das kann die Windschutzscheibe verschmutzen und die Sicht beeinträchtigen.

Andreas Müller fasst zusammen: „Wenn alle Beteiligten aufeinander Rücksicht nehmen, können Behinderungen und Unfälle schon im Vorfeld vermieden werden.“ Der Verkehrsexperte weiter: „Darüber hinaus sollten alle Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, um den Verkehrsfluss in der Region, zum Beispiel auf der stark frequentierten B31, auch bei winterlichen Bedingungen sicherzustellen. Ein konsequenter Winterdienst, gerade während der Nachtstunden, würde hierfür einen wichtigen Beitrag leisten und auch für Lkws einen wesentlichen Sicherheitsgewinn bedeuten.“
 

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