Rund 667.000 Menschen vertrauen auf den ADAC Südbaden
Mobilitätsclub zieht auf seiner Mitgliederversammlung eine positive Bilanz für das Jahr 2025 / Vorsitzender Heinrich Lauck appelliert an die neue Landesregierung, in die Straßen- und Ladeinfrastruktur zu investieren
Der ADAC Südbaden ist weiter auf Erfolgskurs und für die Menschen in der Region ein wichtiger Ansprechpartner rund um die Themen Mobilität und Reise. Diese positive Bilanz zog der Regionalclub am 28. März 2026 auf seiner Mitgliederversammlung im Kurhaus Bad Krozingen.
Zum 31. Dezember 2025 verzeichnete der größte südbadische Verein rund 667.000 Mitglieder – das sind 17.200 Mitglieder mehr als im Vorjahr. „Trotz vieler Krisen und Spannungen hat sich unser Regionalclub stabil entwickelt. Gerade in bewegten Zeiten ist Verlässlichkeit besonders wichtig. Umso mehr freut es mich, dass mehr Menschen auf Hilfe, Rat und Schutz durch den ADAC zählen“, betonte Heinrich Lauck, Vorsitzender des ADAC Südbaden in seiner Rede. Neben den rund 150 Mitgliedern und Delegierten nahm auch Volker Kieber, Oberbürgermeister der Stadt Bad Krozingen an der Veranstaltung teil und sprach ein Grußwort.
Für die Mobilität im Einsatz
Als Helfer im Alltag hat der ADAC die Bedürfnisse seiner Mitglieder und Kunden im Blick, auch über die Mobilität hinaus. „Unser Engagement endet nicht bei der klassischen Pannenhilfe. Wir erweitern unser Leistungsangebot stetig – von der Fahrrad-Pannenhilfe über Radservice-Stationen bis hin zu neuen Angeboten in den Bereichen Gesundheit und Zuhause“, erklärte Heinrich Lauck. Dazu gehören telemedizinische Angebote, ein Schlüsselnotdienst sowie ein Zuhause Schutzbrief für schnelle Hilfe bei Haushaltsnotfällen. Als Verbraucherschutzorganisation engagiert sich der Regionalclub insbesondere in den Bereichen Verkehrssicherheit, Mobilität, Reise und Sport.
Im vergangenen Jahr rückten die südbadischen Gelben Engel zu 70.000 Einsätzen an Fahrzeugen und Fahrrädern aus. Eine Ergänzung zur Fahrradpannenhilfe sind die kostenlosen ADAC Radservice-Stationen mit Werkzeug zur Reparatur von Fahrradpannen. Aktuell sind 27 dieser Säulen in Südbaden in Betrieb, weitere sollen im Laufe des Jahres folgen.
In speziellen Verkehrsbildungsprogrammen wurden rund 4.660 Kinder mit den Grundregeln des Verkehrs vertraut gemacht und mehr als 2.250 Kinder und Jugendliche in Fahrradturnieren geschult. Gemeinsam mit seinen 47 Ortsclubs hat der ADAC Südbaden 69 Sport-Veranstaltungen ausgerichtet, darunter die traditionsreiche Oldtimer-Rallye Schauinsland Klassik.
Fokus auf Straßen- und Ladeinfrastruktur
In seinem Rückblick auf das Jahr 2025 betonte Heinrich Lauck die besondere Bedeutung von Mobilität als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftlichen Erfolg. „Es braucht klare politische Rahmenbedingungen, die attraktive und zuverlässige Mobilitätslösungen ermöglichen, ohne die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zu belasten“, erklärte der Vorsitzende. Der ADAC bringt sich in Baden-Württemberg aktiv in die verkehrspolitische Debatte ein und fordert für alle Menschen eine sichere, leistungsfähige, nachhaltige und bedarfsgerechte Mobilität im Land.
An die neue Landesregierung appellierte Heinrich Lauck, den Fokus stärker auf die Straßen- und Ladeinfrastruktur zu richten und die Finanzierung auf sichere Beine zu stellen. „Straßen und vor allem Brücken müssen rechtzeitig saniert werden. Der Erhalt und der Ausbau dieser zentralen Verkehrsadern ist entscheidend für die Mobilität in Baden-Württemberg“, so Heinrich Lauck. Auch bei der Elektromobilität wünscht sich der ADAC mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur im Südwesten. „Lücken im öffentlichen Ladenetz müssen geschlossen, Roaming eingeführt und die Bedingungen für die Nutzung privater Ladeinfrastruktur erleichtert werden“, sagte der Vorsitzende.
Klare Worte fand Heinrich Lauck angesichts der stark gestiegenen Spritpreise durch den Krieg in Nahost. „Es ist gut, dass die Koalition die Preispolitik der Mineralölkonzerne in den Blick nimmt. Hier muss jetzt wirksam gegengesteuert werden. Ob es mit dem österreichischen Modell für Verbraucher besser wird, muss sich erst zeigen. Kurzfristig geht aber kein Weg an der Senkung der Energiesteuern vorbei, um die Verbraucher direkt zu entlasten.“
Ehrungen für langjähriges Engagement
Zum Ausklang der Veranstaltung würdigte Heinrich Lauck den ehrenamtlichen Einsatz für die Belange des Clubs. Geehrte wurde unter anderem der Markgräfler Automobilclub e.V. für sein 75jähriges Bestehen. Eine besondere Ehrung ging an Markus Kirner, Vorsitzender des MSC Münstertal und Rechnungsprüfer des ADAC Südbaden: Er wurde mit der Clubehrennadel des ADAC Südbaden in Bronze ausgezeichnet. Die Clubehrennadel in Silber überreichte Heinrich Lauck an Matthias Wenk, Vorsitzender der Campingfreunde Offenburg und neues Mitglied im Vorstandsrat des ADAC Südbaden.
Das Jahr 2025 des ADAC Südbaden in Zahlen:
• 666.833 Mitglieder
• 47 Ortsclubs
• 70.001 Einsätze der südbadischen Gelben Engel
• 162.848 Besucher in den sechs ADAC Service Center und Reisebüros
• 3.811 Besucher auf den Verkehrsübungsplätzen Breisach und Steißlingen
• 4.923 Teilnehmende an ADAC Fahrsicherheitstrainings
• 6.921 Kinder und Jugendliche in Verkehrserziehungsprogrammen und Fahrradturnieren geschult
Weitere Informationen zum ADAC Südbaden e.V.: www.adac.de/suedbaden
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