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Südbaden | 23.03.2026

Osterurlaub 2026: Was Reisende jetzt wissen müssen

Viele beliebte Reiseziele trotz angespannter Lage in Nahost weiterhin erreichbar / ADAC Reiseexperte Ali Tokgöz gibt Tipps, worauf Urlauber achten sollen

Viele Deutsche zieht es rund um Ostern an das östliche Mittelmeer oder in die Ferne. Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels gegen den Iran bleibt die Lage im Nahen Osten jedoch angespannt und sorgt für große Verunsicherung bei Reisenden. Das Auswärtige Amt rät aktuell von Reisen in Teile der Golfregion ab. Was bedeutet das konkret für Urlauber und worauf müssen sie jetzt achten? Reiseexperte Ali Tokgöz vom ADAC Reisebüro in Freiburg klärt auf.

Beliebte Reiseziele weiterhin erreichbar 
Trotz der angespannten Lage sind klassische Urlaubsziele wie Ägypten, die Türkei und Zypern weiterhin bereisbar. Allerdings gelten in einzelnen Regionen klare Einschränkungen.

In Ägypten betreffen Teilreisewarnungen vor allem abgelegene Gebiete – etwa den Norden der Sinai-Halbinsel sowie Grenzregionen. Touristische Hotspots sind davon kaum betroffen. „Badeurlaub in Ägypten ist weiterhin gut möglich. Von individuellen Ausflügen in entlegene Regionen raten wir allerdings ab“, betont Ali Tokgöz.

Auch in der Türkei konzentrieren sich die Risiken auf den Osten des Landes. „An der Ägäis und der türkischen Riviera können Reisende ihren Urlaub unbesorgt verbringen. Problematisch sind ausschließlich Regionen nahe der Grenze zu Iran, Irak und Syrien“, so der Reiseexperte.

Für Zypern gilt aktuell keine Reisewarnung. Nach einzelnen Vorfällen mahnen
die Behörden jedoch zu erhöhter Aufmerksamkeit.

Flugverkehr bleibt größte Herausforderung
Deutlich angespannter ist die Situation im Luftverkehr. Zahlreiche Verbindungen über wichtige Drehkreuze wie Dubai, Abu Dhabi und Doha sind eingeschränkt oder ausgesetzt. „Die größte Unsicherheit betrifft nicht die Reiseziele selbst, sondern die Flugverbindungen für die An- und Abreise. Deshalb sollten Urlauber ihre Flüge vorab prüfen und Alternativen einplanen“, erklärt Ali Tokgöz.

Besonders betroffen ist der Flugverkehr von und nach Dubai. Lufthansa hat derzeit alle Verbindungen in das Emirat ausgesetzt, Eurowings hat Flüge nach Dubai bis Ende Juni gestrichen. Die Auswirkungen im Flugverkehr reichen bis über die Golfregion hinaus: Bei Fernzielen in Asien und im Pazifik – darunter Japan, Hongkong, Thailand, Vietnam, Neuseeland oder Australien – sind ebenfalls Beeinträchtigungen möglich.

Steigende Preise belasten Urlaubskasse
Der Nahost-Konflikt treibt die Ölpreise nach oben und verteuert damit auch Treibstoffe wie Kerosin. „Viele Airlines geben die gestiegenen Kosten direkt an die Kunden weiter“, berichtet Ali Tokgöz. Vor allem für Langstreckenflüge zwischen Europa, Asien und Afrika müssen Reisende mit höheren Ticketpreisen rechnen.

Empfehlung für Reisende
In der aktuellen Lage zählt vor allem gute Vorbereitung. „Wer jetzt verreist, sollte sich bewusst absichern und flexibel bleiben. Wir unterstützen dabei, sichere Reiseoptionen zu finden und begleiten durch die gesamte Reiseplanung – von der Sicherheitsbewertung bis zu konkreten Alternativen bei Flugplan-Änderungen“, betont der Reiseexperte.

ADAC Tipps für Urlauberinnen und Urlauber:
• Reisehinweise des Auswärtigen Amts regelmäßig prüfen
• Pauschalreisen bevorzugen, da sie mehr Sicherheit bieten
• Flüge und Verbindungen kurz vor Abreise nochmals prüfen
• Flexible Tarife oder Umbuchungsoptionen nutzen

Die Reiseexperten in den ADAC Reisebüros in Freiburg, Baden-Baden, Offenburg, Lörrach, Singen und Villingen-Schwenningen beraten umfassend bei der Reiseplanung und klären über Rechte und Ansprüche bei Flugverspätungen und -annullierungen auf.

Weitere Informationen zu den ADAC Reisebüros vor Ort gibt es unter https://www.adac.de/der-adac/regionalclubs/suedbaden/geschaeftsstellen-und-reisebueros/

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