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Sachsen | 31.08.2017

Jeder soll die Möglichkeit haben,
sein bevorzugtes Verkehrsmittel frei zu wählen.

Statement zum Artikel der Leipziger Volkszeitung:
„Hauen und Stechen um Verkehrspläne der Wirtschaft“

In Leipzig kommt es derzeit verstärkt zu Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung der Verkehrspolitik. Die von der IHK zu Leipzig und der Handwerkskammer Leipzig gemachten Vorschläge sind aus Sicht von Helmut Büschke, Vorstandsmitglied für Verkehr und Technik des ADAC Sachsen, geeignet, das prognostizierte starke Bevölkerungswachstum verkehrlich in geordnete Bahnen zu leiten. „Jeder soll die Möglichkeit haben, sein bevorzugtes Verkehrsmittel frei zu wählen. Wir sprechen uns daher für eine stärkere Vernetzung der Verkehrsmittel aus.“

Gleichzeitig sollte aber nicht davon ausgegangen werden, dass alle Neu-Leipziger größtenteils auf ihr Auto verzichten können und wollen. Deshalb wird eine leistungsfähige Infrastruktur benötigt. Durch eine Vollendung von Mittlerem Ring und Tangentenviereck kann eine wirksame Entlastung der Innenstadt erfolgen. „Wenn die Stadt Leipzig es schafft, den Verkehr flüssig zu gestalten, können auch die hohen Umweltziele, die Leipzig genau wie andere Städte erfüllen muss, viel besser erreicht werden.“ Dabei sollte das finanziell Machbare stets im Auge behalten werden. Kostspielige Tunnellösungen wird sich Leipzig auf absehbare Zeit kaum leisten können, ohne an anderer Stelle massiv zu sparen.
 


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