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Sachsen | 10.03.2026

Pannenzahlen in Sachsen 2025 stark angestiegen

Veröffentlichung der Einsatzbilanz der ADAC Pannenhilfe für 2025 +++ Häufigste Ursache bleibt defekte Batterie

ADAC Pannenhilfe

 Sachsen. Die Gelben Engel sind gefragter denn je: Alle neun Sekunden geht beim ADAC im Schnitt ein Pannennotruf ein. Insgesamt absolvierte die ADAC Pannenhilfe in Sachsen 110.279 Einsätze (2024 = 107.000), hinzu kommen 2105 Einsätze von sächsischen ADAC Pannenhelfern in Nordbayern, Ostthüringen und in Sachsen-Anhalt. Insgesamt halfen damit die 59 Mitarbeiter der ADAC Straßenwacht in Sachsen und ihre Kollegen der ADAC Mobilitätspartner im vergangenen Jahr 112.384 Pannenopfern.

Stärkster Pannenmonat im Freistaat war der August, während war der Tag mit den meisten Pannennotrufen in Sachsen auf den 17. Februar 2025 fiel. In über 70 Prozent aller Notfälle konnten die Gelben Engel innerhalb von einer Stunde helfen. Wie in den Jahren zuvor waren Probleme mit der Starterbatterie mit 45,4 Prozent die häufigste Pannenursache, gefolgt von Defekten im Motormanagement oder Hochvoltsystem (Einspritzung, Zündung, Sensorik) mit 21,8 Prozent.

Die Zahl der Fahrradpannen stieg 2025 auf 550 im Freistaat. Bei fast drei Viertel (72 Prozent) aller Einsätze war ein defekter Reifen Grund für den Einsatz.

Mit der steigenden Fahrzeuganzahl und dem zunehmenden Lebensalter der Elektroautos auf den Straßen steigt auch die Zahl der E-Auto-Pannen: Bundesweit gingen 50.445 Einsätze auf das Konto reiner E-Autos, ein Plus von rund 15 Prozent im Vergleich zu 2024 (43.678). Auch hier war eine defekte Starterbatterie bei rund der Hälfte aller Fälle die häufigste Ursache. Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb sind im letzten Jahr ebenfalls häufiger liegengeblieben: 59.985 Mal rückte die Straßenwacht bundesweit aus, um solchen Modellen zu helfen – ein Zuwachs von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Einen starken Anstieg registriert der ADAC beim digitalen Notruf: Der Anteil per App oder Web-App gemeldeter Pannen stieg im Vergleich zu 2024 um 16 Prozent auf bundesweit 695.520.

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