Einsatzbilanz: Über 3600 Starts der drei sächsischen ADAC Rettungshubschrauber in 2025
Veröffentlichung der Einsatzbilanz der gemeinnützigen ADAC Luftrettung für 2025 +++ Einsatzzahlen der drei ADAC Rettungshubschrauber im Freistaat leicht rückläufig

Leipzig / Zwickau. Die drei in Sachsen stationierten Hubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung rückten 2025 zu insgesamt 3614 Einsätzen aus – ein Minus von 309 Notfällen gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt sind knapp zehn Starts aller gelben Maschinen in Sachsen pro Tag zu verzeichnen. Weiterhin flogen aus anderen bundesweiten ADAC Luftrettungsstationen neun ADAC Rettungshubschrauber 276 Einsätze im Freistaat.
„Christoph 46“ aus Zwickau starte zu 1482 Notfällen, während die in Leipzig stationierten „Christoph 61“ zur 1139 und „Christoph 63“ zu 993 Einsätzen abhoben. Wie im Vorjahr lagen die meisten Einsatzorte in Sachsen. Die sächsischen Crews flogen allerdings auch zu 563 Einsätzen jenseits der sächsischen Landesgrenze: nach Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Hessen und Brandenburg. Dreimal wurden sie auch aus Tschechien alarmiert. Die durchschnittliche Flugzeit betrug rund 30 Minuten.
Die Einsatzschwerpunkte zwischen Leipzig und Zwickau haben sich im vergangenen Jahr angeglichen. Waren die Besatzungen von „Christoph 61“ und „Christoph 63“ aus der Messestadt bis 2024 bei deutlich mehr Einsätzen mit Herz-Kreislauf-Ursachen im Einsatz, so sind zwischen den Einsatzursachen mittlerweile keine größeren Unterschiede mehr erkennbar.
| Herz-Kreislauf | Unfälle | Neurol. Notfälle | Atmung | Sonstige Notfälle | Internist. Notfälle | |
|---|---|---|---|---|---|---|
Christoph 46 (Zwickau) Einsätze 2025: 1482 | 25 % (+ 2 %) | 34 % | 11 % (- 1 %) | 9 % | 14 % (- 1 %) | 6 % |
| Christoph 61 (Leipzig) Einsätze 2025: 1139 | 33 % (- 1 %) | 29 % (+ 3 %) | 10 % (- 1 %) | 11 % (- 1 %) | 13 % (+ 3 %) | 5 % (- 2 %) |
Christoph 63 (Leipzig) Einsätze 2025: 993 | 31 % (- 1 %) | 29 % (+ 3 %) | 8 % (- 2 %) | 12 % (+ 1 %) | 13 % (-1 %) | 6 % (- 1 %) |
Mehr Engagement im Zivil- und Katastrophenschutz
Ihr Engagement im Zivil- und Katastrophenschutz hat die ADAC Luftrettung noch einmal verstärkt. Nicht nur mit zusätzlichen Windenhubschraubern und hochqualifizierten Crews, sondern auch mit zehn speziellen Fachberatern Luftrettung, die den Trägern des Rettungsdienstes sowie den zuständigen Behörden künftig bei der Bewältigung von Großschadensereignissen zur Verfügung stehen. In ganz Deutschland. Rund um die Uhr.
Mit einem eigenen Beauftragten für Bevölkerungsschutz stellen sich die fliegenden Gelben Engel künftig auch ihrer gestiegenen gesellschaftlichen Verantwortung bei der Stärkung der zivilmilitärischen Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Kommunen und Blaulichtorganisationen. So, wie es die Bundesregierung fordert. Die ADAC Luftrettung bringt ihre Expertise nun auch bei Übungen mit der Bundeswehr zur Weiterentwicklung der gesamtstaatlichen Gefahrenabwehr ein.
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