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Sachsen | 18.12.2017

ADAC prüft Luftreinhalteplan Dresden
Verkehr verflüssigen statt verhindern

Der ADAC Sachsen wird den von der Landeshauptstadt Dresden im Entwurf vorgelegten Luftreinhalteplan in den nächsten Wochen prüfen.

„Oberstes Ziel aller Beteiligten muss es sein, Umweltzonen und Fahrverbote jeglicher Art zu verhindern“, so Helmut Büschke, Vorstandsmitglied für Verkehr und Technik beim ADAC Sachsen. „Im Blickpunkt werden für uns aber auch besonders die Maßnahmen stehen, die mit möglichen Einschränkungen für den Kfz-Verkehr einhergehen.“

Der verstärkte Einsatz von grünen Wellen und intelligenten Netzsteuerungssystemen im städtischen Straßennetz können vor diesem Hintergrund einen wichtigen Beitrag leisten, um Schadstoffemissionen weiter zu senken.

Jedes Anfahren, jede Beschleunigung geht einher mit hohen Drehzahlen und führt zu mehr Lärm, hohen Verbrauch und starkem Schadstoffausstoß.

Dementgegen stehen Planungen der Stadt, beispielsweise die Reduzierung des Kfz-Verkehrs im Bereich des Blauen Wunders sowie abschnittsweise Tempo 30 auf der Bautzener Straße.

„Natürlich weiß auch der ADAC um die Bedeutung des Umweltverbundes, aber es gibt auch viele Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen auf das Auto angewiesen sind. Daher sollte der Verkehr so gut wie möglich verflüssigt und nicht verhindert werden.“ Es bestehe sonst die Gefahr, dass Autofahrer vermehrt im Stau stehen oder sich unerwünschte Ausweichstrecken suchen.
 


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