Kooperation von ADAC Saarland e.V. und
htw saar bei Forschungsprojekten zum automatisierten Fahren
Der ADAC Saarland e.V. beteiligt sich an zukunftsweisenden Forschungsprojekten rund um das Thema hochautomatisiertes und vernetztes Fahren. Der Club stellt dabei den Experten der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) das ADAC Übungsgelände zur Simulation von realen Verkehrssituationen zur Verfügung.
An der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes arbeitet Professor Hans-Werner Groh mit seinem Team seit 2019 intensiv an der Fahrzeugautomatisierung. Die bisherigen Forschungsprojekte nannten sich FAST (Fahrzeugautomatisierung mit saarländischer Technologie) und ab 2022 FASTer (mit erweiterter Forschungsgemeinschaft in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI). Das aktuelle Projekt namens Co-AVAAIR (Cooperative Autonomous Vehicles with Advanced AI and Reasoning) läuft seit dem 1. November 2025.
Konkret geht es um das automatisierte Fahren (SAE-Level 2-4), bei dem ein Fahrer noch eingreifen kann, das Fahrzeug selbst aber immer mehr Aufgaben auch über längere Zeit übernehmen soll. Im Auto wird dazu hochkomplexe Technik benötigt wie Kameras, Radar und Lidar. Die Zusammenführung und Auswertung der Daten aller Geräte nennt man Sensorfusion. Sie sorgt dafür, dass der Pkw seine Umgebung möglichst genau wahrnimmt.
Damit die Forscher dies in realer und sicherer Umgebung testen können, stellt der ADAC Saarland den Verkehrsübungsplatz im Fischbacher Forst in Dudweiler der htw saar zur Verfügung. Der Club sieht in dieser Kooperation eine außerordentliche Chance, die Mobilität zukunftsfähig mitzugestalten, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und die Region als Innovationsstandort weiter zu stärken.
Die Zusammenarbeit von ADAC Saarland und htw saar ist als langfristige Partnerschaft angelegt und integriert auch die Lehre mit den Studierenden der Fahrzeugtechnik.
Presse Ansprechpartner


