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Saarland | 25.03.2020

Corona-Pandemie
Rettungsdienst aus der Luft aktuell uneingeschränkt gesichert

Erster grenzüberschreitender Patiententransport aus Frankreich ins Saarland mit Hilfe der ADAC Luftrettung. Es gelten erhöhte Sicherheitsmaßnahmen für die Crews der ADAC Luftrettung. Zusätzliche Ersatzmaschinen stehen bei weiterer Eskalation bereit.

Medien

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(ADAC Luftrettung gGmbH) Die Corona-Pandemie stellt in Deutschland auch den Rettungsdienst aus der Luft vor große Herausforderungen. Um die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung aus der Luft weiterhin zu gewährleisten, gelten an den 37 Stationen der ADAC Luftrettung aktuell erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Wichtigste Botschaft bei aller Besorgnis: Der Rettungsdienst der fliegenden Gelben Engel ist derzeit uneingeschränkt verfügbar. Inzwischen wurden auch die ersten Corona-Patienten mit ADAC Rettungshubschraubern transportiert: Sie wurden von einem Krankenhaus im ostfranzösischen Metz ins Saarland an die Homburger Uniklinik geflogen – im Rahmen von grenzüberschreitender Nachbarschaftshilfe, die der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans der in Frankreich am stärksten betroffenen Region Grand Est angeboten hatte. Im Einsatz hierfür waren die Crews der Rettungshubschrauber „Christoph 77“ aus Mainz und „Christoph 66“ aus Eßweiler.

„Wir sind da. So schnell wie bisher und auch so sicher wie bisher“, betont Frédéric Bruder, Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft, die zur ADAC Stiftung gehört. Die weitere Entwicklung sei derzeit allerdings nicht voraussehbar, so dass sich auch die ADAC Luftrettung auf eine weitere Eskalation einstellen muss. Zusätzlich werden zwei Ersatzhubschrauber bereitgehalten, um einen möglicherweise erhöhten Transportbedarf in bestimmten Regionen leisten zu können.

Die gute Nachricht vorweg: Bis jetzt ist es noch zu keinen Infektionen von Crew-Mitgliedern der ADAC Rettungshubschrauber gekommen, die die Einsatz-bereitschaft gefährden würden. „Wir tun alles, unseren Auftrag im Rahmen der Daseinsvorsorge möglichst uneingeschränkt nachzukommen und dabei unsere Crews und uns alle bestmöglich vor einer Ansteckung bzw. Erkrankung zu schützen“, erklärt Frédéric Bruder. Deshalb hat derzeit niemand außer den Crews, die je aus einem Piloten, Notarzt und Notfallsanitäter bestehen, Zutritt zu den Luftrettungsstationen.

Bundesweit arbeiten für die ADAC Luftrettung fast 1300 Menschen – darunter rund 160 Piloten, etwa 250 Notfallsanitäter, 150 Techniker, und rund 600 Notärzte. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Die Zahl der Rettungseinsätze der fliegenden Gelben Engel lag 2019 zum fünften Jahr in Folge mit rund 54.000 auf Rekordniveau – das entspricht rund 150 Einsätzen täglich. Der auf dem Winterberg am Klinikum Saarbrücken stationierte ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 16“ wurde im letzten Jahr zu 1343 Notfällen alarmiert. Das sind rund vier Einsätze am Tag.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH:
Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

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