Camping in Rheinland-Pfalz bleibt vergleichsweise günstig
Campingurlaub in Rheinland-Pfalz bleibt im bundesweiten Vergleich preiswert wie die PiNCAMP Preisanalyse zeigt
Eine Familie mit zwei Erwachsenen und einem Kind zahlt in der Sommer-Hochsaison durchschnittlich 40 € pro Nacht. Damit liegt das Preisniveau weiterhin leicht unter dem deutschen Durchschnitt von 41 €. Gegenüber dem Vorjahr steigen die Preise im Bundesland um 9 %. Das zeigt die aktuelle Preisanalyse von PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC.
Deutschland-Vergleich: Rheinland-Pfalz im Mittelfeld
Mit durchschnittlich 40 € pro Nacht liegt Rheinland-Pfalz im Bundesländervergleich im Mittelfeld. Trotz des moderaten Preisanstiegs bleibt Camping damit günstiger als in vielen klassischen Ferienregionen Deutschlands.
„Gerade in Regionen mit wachsender Nachfrage passen viele Campingplätze ihre Preise an. Trotzdem bleibt Camping auch in Rheinland-Pfalz eine vergleichsweise günstige Möglichkeit für Urlaub in der Natur“, sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP.
Preisunterschiede zwischen den Regionen
Auch innerhalb von Rheinland-Pfalz zeigt sich ein spürbarer Unterschied im Preisniveau. Am günstigsten ist Camping in der Eifel, wo Familien durchschnittlich 38 € pro Nacht zahlen. In der Pfalz liegt der Durchschnitt bei 41 €, am Mittelrhein bei 42 €. Am teuersten ist Camping an der Mosel, wo eine Übernachtung im Schnitt 44 € kostet.
Bei der Preisentwicklung zeigen sich ebenfalls Unterschiede: Am Mittelrhein (+11 %) und an der Mosel (+10 %) fallen die Preisanstiege gegenüber dem Vorjahr am stärksten aus.
Nebensaison bleibt attraktive Sparoption
Camping ist besonders für Familien mit schulpflichtigen Kindern eine beliebte Urlaubsform – entsprechend hoch ist die Nachfrage in der Hauptsaison im Juli und August. Wer außerhalb der Sommerferien reist, kann deutlich sparen. In Rheinland-Pfalz liegen die Preise in der Nebensaison durchschnittlich rund 8 % unter dem Hochsaisonniveau.
Deutschland im Europavergleich
Auch im internationalen Vergleich bleibt Camping in Deutschland vergleichsweise günstig. Mit durchschnittlich 41 € pro Nacht gehört Deutschland nach Norwegen (38 €) und Schweden (40 €) zu den preiswertesten Campingländern Europas. Gegenüber dem Vorjahr steigen die Preise bundesweit um rund 7 % und entwickeln sich damit exakt im europäischen Durchschnitt. In klassischen Urlaubsländern fällt das Preisniveau weiterhin deutlich höher aus, etwa in Kroatien (73 €), Italien (63 €) oder der Schweiz (61 €). „Trotz moderater Preissteigerungen bleibt Deutschland im europäischen Vergleich ein günstiges Campingland. Gleichzeitig sehen wir, dass viele Reisende sensibel auf zu starke Preiserhöhungen reagieren und ihre Aufenthaltsdauer oder ihr Reiseziel entsprechend anpassen“, sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP.
Methode
Die PiNCAMP Preisanalyse 2026 basiert auf den ausgewiesenen Übernachtungspreisen der Hochsaison 2026. Ausgewertet wurden die Preisangaben von rund 2.300 Campingplätzen in den wichtigsten Urlaubsländern deutscher Camper. Grundlage der Berechnung ist der Gesamtpreis pro Nacht für eine Familie (zwei Erwachsene und ein Kind bis zehn Jahre) inklusive Standplatz für ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen mit Zugfahrzeug; Zeltplätze wurden nicht berücksichtigt.
In die Analyse einbezogen wurden Deutschland, Italien, Frankreich, Kroatien, Niederlande, Spanien, Österreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.
* Stadtstaaten und das Saarland wurden aufgrund zu geringer Fallzahlen nicht berücksichtigt.
Über PiNCAMP
PiNCAMP ist das Campingportal der drei großen Mobilitätsclubs ADAC (Deutschland), ANWB (Niederlande) und TCS (Schweiz). Die Plattform bietet Informationen, Bewertungen und Buchungsmöglichkeiten für ca. 14.700 Campingplätze in Europa. Weitere Informationen: www.pincamp.de
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