Die Seite benötigt aktiviertes Javascript! Wie Sie JavaScript in Ihrem Browser aktivieren

Navigation 

Presse Club Login

Bitte loggen Sie ein.

Nordrhein-Westfalen | 11.07.2018

Urlaub mit Kindern: Tipps für die Autofahrt

Wer zum Start in den Urlaub eine längere Autofahrt mit Kindern vor sich hat, sollte diese gut planen. Der ADAC Nordrhein e.V. gibt Tipps für eine sichere und stressfreie Anreise.

Wer zum Start in den Urlaub eine längere Autofahrt mit Kindern vor sich hat, sollte diese gut planen. Der ADAC Nordrhein e.V. gibt Tipps für eine sichere und stressfreie Anreise.

Richtig gesichert: Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr oder bis zu 149 Zentimeter Körpergröße müssen bei allen Autofahrten grundsätzlich mit einem geeigneten Kinder-Rückhaltesystem (ECE-Zulassung) gesichert werden. Gerade bei längeren Fahrten sollte der Sitz gut gepolstert sein und bei kleinen Kindern eine sinnvolle Schlafposition zulassen. Ansonsten ermöglicht ein kleines Schlafkissen eine bequeme Ruheposition. Gurtschoner können zudem ein unangenehmes Reiben auf der Haut verhindern. Wer mit kleinen Kindern reist, sollte beachten, dass die Belastung der Wirbelsäule von Säuglingen und Kleinkindern in praktisch allen Rückhaltesystemen relativ hoch ist. Sicherheitshalber bei den hinteren Türen die Kindersicherung aktivieren und - wenn möglich - die Fenstersperre einstellen, um ein Öffnen der Türen und Fenster während der Fahrt zu verhindern. Beim Aussteigen darauf achten, dass Kinder das Auto ausschließlich auf der Beifahrerseite verlassen.

Zeitplan: Gerade Babys und Kleinkinder brauchen auch auf Reisen ihren gewohnten Rhythmus. Daher am besten den Start in den Urlaub an Ess- und Schlafzeiten anpassen. Spätestens alle zwei Stunden sollte ein Stopp mit möglichst viel Bewegung an der frischen Luft eingelegt werden, denn das bringt den Kreislauf in Schwung und macht fit für die nächste Etappe. Empfehlenswert ist es auch, die Pause zum Füttern und Wickeln zu nutzen, denn während der Fahrt ist das Abschnallen verboten. Viele Autobahnraststätten in Deutschland bieten eine kindgerechte Ausstattung mit Spielplätzen, Spielecken, Babywickelräumen und Babybetten. In den Restaurants stehen Kinderstühle und spezielle Kindermenüs zur Verfügung. Eine gezielte Auswahl geeigneter Raststätten findet man z.B. unter www.rast.de.

Verpflegung: Nicht hungrig, aber auch nicht mit einem zu vollen Magen starten, sonst droht schnell der Satz: „Mama, mir ist schlecht!“ Für unterwegs Obst oder Gemüse in handlichen Stücken sowie Wasser, Tee und Saftschorlen als Durstlöscher einpacken. Auch Zwieback oder trockene Kekse eignen sich als leicht verdauliche Zwischenmahlzeiten. Fettreiche, blähende oder zu süße Kost sollte vermieden werden, ebenso wie kohlesäurehaltige Getränke wie Limo oder Cola.

Ablenkung: Auch dem geduldigsten Kind wird es auf längeren Fahrten irgendwann langweilig. Für diesen Fall sollte eine Tasche mit bekannten Spielsachen und Kuscheltieren aber auch mit neuen kleinen Überraschungen in Griffweite liegen. Musik und Hörbücher, die über Kopfhörer laufen, sorgen ebenfalls für Unterhaltung. Einfach aber effektiv: Spiele, für die kein Zubehör nötig ist, wie Beobachten, Geschichten erzählen, Wortketten bilden oder Kennzeichen erraten. Spitze oder kantige Gegenstände sind wegen der Verletzungsgefahr als Spielzeug nicht geeignet. Reist nur ein Kind hinten mit, kann sich der Beifahrer von Zeit zu Zeit zu ihm setzen und sich mit ihm beschäftigen.

Sonnenschutz: Für einen optimalen Schutz kann man die hinteren Seitenfenster mit einer speziellen Folie bekleben, die vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) zugelassen ist. Diese filtert nicht nur das UV-Licht, sondern auch die für die Hitze im Fahrzeug verantwortliche Infrarot-Strahlung. Eine gute Alternative sind mobile Lösungen, die man zum Beispiel mit Saugnäpfen an den Fensterscheiben befestigen kann. Die Frontscheibe und die vorderen Seitenfenster sind für Folien und andere Sonnenschutzelemente tabu.

ADAC TourSet family: Vom beliebten ADAC TourSet gibt es auch eine Familien-Version. Wer mit sechs- bis zwölfjährigen Kindern nach Berlin, Dresden, Hamburg, Köln, München, Paris oder London fahren möchte, kann sich den für ADAC Mitglieder kostenfreien Reiseführer im ADAC Center abholen oder online bestellen. Kindgerechte Texte, lustige Maskottchen, spannende Geschichten und tolle Tipps bereichern den Städtetrip.

Weitere Tipps gibt es in der kostenlosen ADAC Broschüre „Mit Kindern unterwegs“. Sie ist in allen ADAC Centern erhältlich oder kann unter www.adac.de kostenlos heruntergeladen werden.
 


Bild herunterladen

Verwandte Inhalte aus der Mediathek