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Nordrhein-Westfalen | 13.03.2018

Weg mit überflüssigen Verkehrsschildern!

ADAC Nordrhein e.V. empfiehlt Kommunen „Frühjahrsputz“

20 bis 25 Millionen Verkehrsschilder gibt es auf deutschen Straßen. Doch längst nicht alle machen Sinn. Unlesbare oder verdeckte Schilder, verwirrende Fahrbahnmarkierungen oder zu viele Verkehrszeichen auf einem Fleck sorgen für Verunsicherung, Fehler und Unfälle im Straßenverkehr. „Wirklich wichtige Verkehrszeichen dürfen nicht im Schilder-Wirrwarr untergehen“, fordert Dr. Roman Suthold, Leiter Verkehr und Umwelt des ADAC Nordrhein. Der Automobilclub rät den Kommunen dringend, im Frühjahr ihren Schilderwald zu lichten, zum Beispiel im Rahmen der „Verkehrsschau“. Alle zwei Jahre müssen die Verkehrsbehörden dabei die Hauptverkehrsstraßen unter die Lupe nehmen.

„Solche Überprüfungen werden oft nicht regelmäßig oder nur oberflächlich durchgeführt. Dabei können die daraus gewonnenen Erkenntnisse direkten Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben und die Unfallzahlen senken“, bemängelt Suthold. Auf Wunsch unterstützen die Verkehrsexperten des ADAC Nordrhein als unabhängige Sachverständige die Städte und Gemeinden bei der Durchführung. Bei vergangenen Schilderwald-Aktionen konnten mit Hilfe des ADAC in einzelnen Kommunen über 40 Prozent der Verkehrszeichen (zumeist Halteverbotszeichen) abgebaut werden. „Das sorgt nicht nur für mehr Verkehrssicherheit, sondern trägt auch zu einem schöneren Stadtbild bei und hilft den Kommunen, Kosten einzusparen“, erklärt Suthold.

Mit der kostenlosen App „Läuft’s“ des ADAC in NRW können auch Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer Mängel im Straßenverkehr, wie unlesbare Schilder oder Schlaglöcher, melden. Die ADAC Verkehrsexperten leiten die Meldungen zur Bearbeitung dann an die zuständigen Behörden weiter.

In der Broschüre „Die Verkehrsschau“ gibt der ADAC praxisnahe Tipps zur effizienten Durchführung. Die Broschüre kann telefonisch beim Fachbereich Verkehr und Umwelt des ADAC Nordrhein (0221 4727-625) bestellt werden.


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