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Nordrhein-Westfalen | 27.12.2019

Autos vor Silvesterfeuerwerk schützen: Tipps vom ADAC Nordrhein

Bei korrekter Anwendung stellen frei verkäufliche Böller und Raketen mit entsprechenden Prüfzeichen nur eine geringe Gefahr für Pkw dar. Heikel wird es aber, wenn Feuerwerkskörper aus kurzer Entfernung auf das Auto fliegen.

Wer an Silvester auf Nummer sicher gehen und sein Auto vor Feuerwerkskörpern schützen will, der parkt sein Fahrzeug am besten in einer Garage oder in ruhigen Seitenstraßen. Dazu rät der ADAC Nordrhein. „Parkmöglichkeiten in der Nähe von größeren Veranstaltungen bergen hingegen immer ein erhöhtes Risiko“, sagt Technik-Experte Heinz-Gerd Lehmann. Bei korrekter Anwendung stellen frei verkäufliche Böller und Raketen mit entsprechenden Prüfzeichen allerdings nur eine geringe Gefahr für Pkw dar. Eine ausgebrannte Rakete, die direkt auf dem Autodach oder der Motorhaube landet, verursacht meist keine Schäden. Das gilt selbst für Cabrios mit Stoffverdeck.

„Heikel wird es, wenn Feuerwerkskörper aus kurzer Entfernung auf das Auto fliegen und in direktem Kontakt abbrennen“, erklärt Lehmann. Lackschäden und Brandspuren bis hin zu zerspringenden Scheiben können die Folge sein. Der ADAC Nordrhein rät deshalb dringend davon ab, Raketen und Böller auf Autodächern oder Kühlerhauben zu zünden. „Nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch in Sachen Klimaschutz lohnt es sich, darüber nachzudenken, auf ein privates Feuerwerk zu verzichten“, regt Lehmann an.

Kommt es dennoch in der Silvesternacht zu Schäden am Auto, haftet der Verursacher. Kann dieser nicht ermittelt werden, erstattet oft die Teilkaskoversicherung Brand- und Explosionsschäden sowie kaputte Scheiben. Handelt es sich um Vandalismus, springt nur die Vollkaskoversicherung ein. Gleiches gilt für Dellen, die beispielsweise durch herabfallende Feuerwerkskörper verursacht wurden.


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