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Nordrhein-Westfalen | 20.12.2020

Weihnachten: Verkehrsinfos und Tipps für Auto- und Bahnfahrer in NRW

Der ADAC Nordrhein rechnet für die Tage rund um Weihnachten mit wenig Verkehr und kaum Staus auf den Autobahnen in NRW.

Der ADAC Nordrhein rechnet für die letzten Tage vor Heiligabend, an Weihnachten selbst und zum Ende der Feiertage angesichts des Corona-Lockdowns und den draus resultierenden Einschränkungen mit deutlich weniger Verkehr auf den NRW-Autobahnen als in den Vorjahren. „Da Verwandtenbesuche erlaubt sind und Lkw über 7,5 t in NRW auch an den Feiertagen fahren dürfen, werden die Straßen voraussichtlich nicht vollständig leer sein. Staus sollten aber weitgehend ausbleiben“, erklärt Verkehrsexperte Prof. Dr. Roman Suthold vom ADAC Nordrhein. Eine geringe Verkehrsbelastung erwartet der Club auch auf den Straßen rund um die Ballungszentren, weil keine Last-Minute-Geschenkejäger und Weihnachtsmarktbesucher unterwegs sind.

Zu den etwas verkehrsreicheren Tagen zählen der 22. und 23. Dezember sowie der 27. Dezember. Die Feiertage selbst sind ohnehin stets weniger staureich als die meisten anderen Tage im Jahr. Tankstellen, Autohöfe und Parkplätze entlang der Autobahnen haben geöffnet. Lediglich die Restaurantbereiche haben geschlossen. An den meisten Raststätten gibt es aber Mitnahmegerichte.

Von Weihnachtsreiseverkehr ins Ausland ist wegen der Corona-Pandemie ebenfalls nicht auszugehen. Die Grenzen sind zwar prinzipiell offen, Reisen in die Nachbarländer sind aber ebenfalls verboten oder nicht erwünscht. Auch der Skiurlauberverkehr, der üblicherweise am zweiten Weihnachtsfeiertag einsetzt, wird dieses Jahr auf den Fernstraßen ausbleiben.

Wer auch beim Autofahren einen Mund-Nase-Schutz trägt, muss darauf achten, dass das Gesicht erkennbar bleibt. Das ist bei handelsüblichen, richtig angelegten Masken eigentlich kein Problem. Wer sein Gesicht allerdings zu stark verdeckt, dem droht unter Umständen ein Bußgeld von 60 Euro. Gemeinsame Autofahrten mit Personen außerhalb der Familie und des eigenen Hausstands sollten auf ein Minimum beschränkt werden.

ADAC Pannenhilfe: Der ADAC leistet auch über Weihnachten Pannenhilfe für havarierte Mitglieder. Die Straßenwachtfahrer sind unter Beachtung der Corona-Regeln unverändert in NRW und in ganz Deutschland im Einsatz. Die ADAC Pannenhilfe ist telefonisch unter 089 20 20 4000, über die kostenlose Pannenhilfe-App oder www.adac.de/hilfe erreichbar.

Hinweise für Bahnfahrer: Die Deutsche Bahn setzt zwischen dem 18. und 27. Dezember bundesweit 100 Sonderzüge ein (vor allem ICE-Verbindungen), damit die Corona-Abstandsregeln eingehalten werden können. Rund 13.000 Sitzplätze mehr sollen so bis zum Jahresende zur Verfügung stehen. Pro Zug sind nur noch maximal 60 Prozent der Plätze reservierbar, eine Pflicht zur Reservierung gibt es aber nicht. Wenn realisierbar, sollten Bahnfahrer auf weniger genutzte Verbindungen ausweichen, etwa zwei oder drei Tage vor Heiligabend. Bei der Wahl eines möglichst gering frequentierten Zuges hilft die Auslastungsanzeige, die auf der Bahn-Webseite für jede Verbindung abrufbar ist.

Ein O-Ton-Paket zur redaktionellen Verwendung können Sie hier herunterladen: https://cloud.adac-nrh.de/s/gdc8YqP6WMnNnyJ


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