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Nordrhein-Westfalen | 29.12.2019

ADAC Stauprognose NRW für das Ende der Weihnachtsferien

Ab Neujahr steigt das Verkehrsaufkommen kontinuierlich an. Am Montagnachmittag, den 6. Januar erwartet der ADAC in NRW den meisten Verkehr.

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Der ADAC in NRW erwartet am letzten Wochenende der Weihnachtsferien viele Staus. Fast zeitgleich enden in 15 Bundesländern, in den Niederlanden und etlichen Nachbarländern die Ferien. Dass nicht alle Urlauber am gleichen Tag zurückkehren, liegt an der diesjährigen Feiertagskonstellation und dem Schulbeginn. In Nordrhein-Westfalen, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein haben die Schüler am Montag, den 6. Januar noch frei. Zudem ist dieser Tag (Heilige Drei Könige) in Bayern, Baden-Württemberg und Teilen Sachsen-Anhalts Feiertag - allerdings ohne Feiertagsfahrverbot für Lkw. Das bedeutet, dass viele Autourlauber aus den genannten Regionen erst am Montag heimkehren. Der ADAC in NRW sieht vor allem am Nachmittag die größte Staugefahr. Auf zäh fließenden Verkehr und zeitweise längere Staus müssen sich Autofahrer aber auch an den Vortagen einstellen. „Wir gehen ab Neujahr von einer stetigen Zunahme des Verkehrsaufkommens aus“, erklärt ADAC Verkehrsexperte Prof. Dr. Roman Suthold. Die Wintersportrouten sind wegen des traditionellen Bettenwechsels vor allem am Samstag belastet.

An den staugefährdetsten Strecken in NRW ändert sich nichts. Die meiste Geduld brauchen Reisende voraussichtlich wieder auf der A 1 (Köln - Dortmund - Osnabrück), der A 2 (Dortmund - Hannover) und A 3 (Frankfurt – Köln – Oberhausen) sowie rund um den Kölner Ring (A 1/A 3/A 4) und auf der A 61 (Koblenz – Mönchengladbach). Bei einem Stau die Autobahn zu verlassen macht aber erst ab einer Länge von mehr als 10 Kilometern oder bei einer Vollsperrung Sinn, rät der ADAC in NRW.

Das sind die wichtigsten Staustrecken zum Ferienende:

- Großräume Hamburg, Berlin, Köln und München
- A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg
- A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Berlin
- A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln
- A 5 Basel – Karlsruhe
- A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A 7 Füssen/Reutte – Würzburg – Kassel – Hannover – Hamburg
- A 8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
- A 9 München – Nürnberg – Berlin
- A 10 Berliner Ring
- A 24 Hamburg – Berlin
- A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
- A 81 Singen – Stuttgart
- A 93 Kufstein – Inntaldreieck
- A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
- A 96 Lindau – München
- A 99 Umfahrung München

Die Rückreisekarawane durchzieht auch die Alpenländer. Die Hauptlast müssen die Fernstraßen aus den Wintersportorten tragen. Dazu zählen in Österreich die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn, die Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen, in der Schweiz die Gotthard-Route und die Zufahrtsstraßen der Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz. Auch der Andrang an den Autoverladestationen Furka, Lötschberg und Vereina wird zeitweise groß sein. In Italien sind neben der Brennerroute die Straßen aus dem Puster-, Grödner- und Gadertal sowie aus dem Vinschgau am stärksten staugefährdet. Die Zwangsaufenthalte an den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim) wegen Personenkontrollen dürften zeitweise bis zu einer Stunde betragen.

Weitere Staufallen im Ausland und Infos zu Grenzkontrollen: https://www.adac.de/reise-freizeit/reise-sicherheit/staufallen-ausland

Rettungsgasse: Sobald der Verkehr stockt, muss eine Rettungsgasse gebildet werden. Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrer auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ansonsten drohen Bußgelder von mindestens 200 Euro und zwei Punkte. Ab 2020 soll es zudem noch einen Monat Fahrverbot geben. Wer durch die Rettungsgasse fährt oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängt, muss im neuen Jahr mit mindestens 240 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, empfiehlt der ADAC in NRW, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrer im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte freimachen.

Eine individuelle Stauprognose mit Angaben zur genauen Tages- und Uhrzeit entlang der Route können Autofahrer über den ADAC Routenplaner unter www.maps.adac.de (Button „Echtzeit-Verkehrslage“) abrufen.

Aktuelle Informationen zu Baustellen und Wochenendsperren auf Autobahnen gibt es auch unter www.adac.de/reise_freizeit/verkehr/aktuelle_verkehrslage.

 

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