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Nordrhein-Westfalen | 17.03.2020

ADAC Nordrhein schließt Center, Prüfzentren und Mobile Prüfstationen

Als Maßnahme gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus bleiben alle Einrichtungen mit direktem Mitgliederkontakt ab 18. März bis auf weiteres geschlossen.

Foto: Thomas Banneyer

Der ADAC Nordrhein schließt als Maßnahme gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus ab Mittwoch, den 18. März 2020 bis auf weiteres alle 21 ADAC Center in seinem Verbreitungsgebiet. Die Schließung betrifft auch die ADAC Prüfzentren in Köln und Oberhausen sowie die Einsätze der Mobilen Prüfstationen. Die ADAC Fahrsicherheitszentren in Weilerswist und Grevenbroich bleiben ebenfalls geschlossen.

Bei Fragen rund um die ADAC Mitgliedschaft und die Versicherungen können sich Mitglieder und Kunden unter der kostenfreien Servicenummer 0800 5 10 11 12 (Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr) sowie unter adac.de an den Club wenden. Die Reiseexperten des ADAC Nordrhein sind unter 0800 5 21 10 12 ebenfalls von Montag bis Samstag (8 bis 20 Uhr) erreichbar. Die Verbraucherschützer und Rechtsexperten des ADAC Nordrhein stehen von Montag bis Freitag telefonisch unter 0221 47 27 624 (8 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an verbraucherschutz@nrh.adac.de zur Verfügung. Informationen zu den Angeboten des ADAC Nordrhein gibt es unter adac.de/nrw sowie adac-nordrhein.de (ADAC Center).

Die 21 Center des ADAC Nordrhein im Überblick: Aachen, Bonn, Duisburg, Düren, Düsseldorf, Essen, Euskirchen, Gummersbach, Kleve, Köln (2), Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Mülheim an der Ruhr, Neuss, Oberhausen, Remscheid, Siegburg, Wesel, Wuppertal.

Information zur ADAC Pannenhilfe: Der ADAC leistet weiterhin Pannenhilfe für havarierte Mitglieder. Die Straßenwachtfahrer sind unverändert in NRW und in ganz Deutschland im Einsatz. Dabei gelte es laut Thomas Reynartz, Leiter der ADAC Pannenhilfe, die bestmögliche Unterstützung für die Mitglieder aufrechtzuerhalten, ohne die Gesundheit der Fahrer zu gefährden. „Das ist angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus nicht einfach“, erklärt Reynartz. Die Fahrer seien informiert und angehalten, sich an die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygiene-Vorschriften zu halten. „Die Bedeutung des Autos für Menschen, die auf Mobilität angewiesen oder dazu verpflichtet sind, steigt angesichts der Ansteckungsgefahr in öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese Menschen können sich auf die Unterstützung durch die ADAC Pannenhilfe verlassen“, so der Leiter der ADAC Pannenhilfe.

Für den Transport von havarierten Personen würden unkomplizierte und unbürokratische Lösungen gefunden. In Fällen, in denen es wegen der Ansteckungsgefahr nicht zumutbar sei, Personen in der Fahrerkabine mitzunehmen, unterstützen die Helfer vor Ort bei der schnellen Wahl einer Alternative. „Hier werden wir eng mit den Behörden zusammenarbeiten“, sagt Reynartz. Der ADAC werde bei entstehenden Kosten etwa für Taxifahrten größtmögliche Kulanz zeigen.
 


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