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Nordbayern | 19.12.2022

Volle Straßen in Bayern: ADAC rechnet mit Stau vor dem Fest

Pendler, Ski- und Weihnachtsurlauberinnen und Urlauber müssen mit zusätzlichen Behinderungen vor allem am 23. Dezember rechnen

Nach zwei pandemiebedingt ruhigen Weihnachtsfesten rechnet der ADAC wieder mit deutlich mehr Reise- und Urlaubsverkehr vor den Feiertagen in Bayern. Foto: pixabay

Nordbayern. Nach zwei coronabedingt eher ruhigeren Weihnachtsfesten 2020 und 2021 rechnet der ADAC in diesem Jahr wieder mit deutlich volleren Autobahnen vor dem Fest. Zum einen fahren wieder mehr Menschen zu ihren Familien und Verwandten als es in den letzten beiden Pandemiejahren der Fall war und zum anderen gibt es auch deutlich weniger Reisebeschränkungen in den Skigebieten. Da die ersten Bundesländer zudem bereits ab Mitte der Woche in die Weihnachtsferien starten, rechnet der ADAC bereits am 22. Dezember mit zunehmendem Transitverkehr entlang der Hauptreiserouten in Richtung Süden. Ab Heiligabend beginnen dann auch die Schulferien in Bayern, daher wird voraussichtlich Freitag, der 23. Dezember im Freistaat zum Stauschwerpunkt. „Am Freitagnachmittag trifft der Reise- und Weihnachtsverkehr auf den üblichen Berufsverkehr, was vor allem im Umfeld größerer Städte entlang der A6 und A9 um Nürnberg und Bayreuth und an der A3 um Würzburg zu stärkeren Verkehrsbehinderungen führen kann“, erklärt Wolfgang Lieberth, Verkehrsexperte beim ADAC Nordbayern.

Rückreiseverkehr nach Weihnachten vermutlich entspannter
Deutlich ruhiger wird es auf den Autobahnen im Freistaat dann am 24. und 25. Dezember, bevor am 2. Weihnachtsfeiertag bereits der Rückreiseverkehr der Weihnachtsurlauberinnen und Urlauber einsetzt. Hier erwartet der ADAC Nordbayern aber nicht so große Verkehrsaufkommen wie am 23. Dezember und allenfalls stellenweise zähfließenden Verkehr. Und auch ohne Corona-Einschränkungen rechnet der ADAC insgesamt mit einem deutlich geringerem Skirurlauberverkehr als in Vor-Corona-Zeiten. Die Ausflügler sind im Zuge gestiegener Preise in den Skigebieten bei Buchungen zurückhaltender, wodurch auch die Staubelastung in Richtung Alpenländer deutlich geringer ausfallen dürfte.


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