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Nordbayern | 29.11.2019

Zukunftsfähige Mobilität in der Metropolregion Nürnberg

+++ Der ADAC Nordbayern nimmt an der Konferenz zur Zukunft der Mobilität in der Metropolregion Nürnberg teil +++ Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Mobilitätsbranche diskutieren über benötigte Lösungen für eine klimaschonende Mobilität im ÖPNV der Zukunft +++

Nürnberg. Am Donnerstag den 28. November 2019 ging es im Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg um die Zukunft der Mobilität. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmer (VDV) lud gemeinsam mit VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg zur Diskussion über die Möglichkeiten eines attraktiven, leistungsfähigen und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehrs in der Region Nürnberg ein. Namhafte Akteure aus Politik, Wirtschaft und der Mobilitätsbranche folgten der Einladung, darunter Joachim Herrmann, der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und der Vorsitzende für Verkehr, Technik und Umwelt des ADAC Nordbayern, Dipl. Ing. Thomas Dill.

„Was die Metropolregion Nürnberg von Wien lernen kann“, so lautet die Überschrift des Impulsvortrags von Günter Steinbauer, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Wiener Linien. Wien gilt als Beispiel für viele smarte Projekte und Lösungen, die Klimaschutz mit Mobilität verbinden. Um die Metropolregion Nürnberg auf einen ähnlichen Weg zu bringen und die Innenstädte vom Individualverkehr zu entlasten, bedarf es noch einiger Vorbereitung. „Wir müssen mehr vom Nutzer denken um einen Umstieg auf den ÖPNV attraktiver zu machen“, so Minister Herrmann über die Entwicklung in der Metropolregion. OB Maly spricht sich dabei für eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung der Verkehrsträger aus: „Es geht nur mit einem intelligenten Miteinander.“

„Auf den ÖPNV umsteigen ist in Nürnberg einfach noch nicht attraktiv genug“, meint auch Thomas Dill, der Vorsitzende für Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern. Er fordert eine bessere Verschmelzung von Individualverkehr und ÖPNV. „Die Park & Ride Situation rund um Nürnberg ist noch zu unausgereift, um für Pendler ansprechend zu sein. In einer bundesweiten Befragung schnitten die Ticketpreise in der Metropolregion am schlechtesten ab. Ein weiterer Test des ADAC zeigt, dass es an ausreichenden und komfortablen Umstiegs-Möglichkeiten in der Region Nürnberg fehlt. Ohne sichere und ausreichende p+r und b+r Anlagen, am richtigen Ort außerhalb der Ballungszentren, werden wir nicht genügend Menschen zum Umsteigen motivieren.“
 


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