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Nordbayern | 10.09.2026

Schulbeginn in Bayern: Tipps für einen sicheren Schulweg

+++ Tipps des ADAC Nordbayern für einen sicheren Schulweg +++ Elterntaxis sollten vermieden werden +++

Nordbayern. Am 15. September startet für die bayerischen Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr. Viele ABC-Schützen machen sich jeden Morgen allein auf den Weg in die Schule, andere werden dorthin gebracht.

Die Folge des gut gemeinten Bringservice können gefährliche Situationen und Verkehrsbehinderungen vor Schulen und Schulbushaltestellen sein. Ein weiterer negativer Effekt: Die Entwicklung der Kinder zu selbstständigen Verkehrsteilnehmenden kann dadurch verzögert oder verhindert werden. „Wir empfehlen, dass die Kinder bereits in der ersten Klasse möglichst selbständig bzw. in einer Gruppe zur Schule gehen, sofern der Schulweg sicher ist. Außerdem ist es aus unserer Sicht wichtig, dass der Schulweg am besten vor dem ersten Schultag oder alternativ in den ersten Schulwochen mit den Eltern eingeübt wurde,“ erklärt Jürgen Hildebrandt, Leiter Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern. „Generell ist nicht der kürzeste, sondern der sicherste Schulweg der beste. Da Erstklässler anfangs noch wenig Erfahrungen im Straßenverkehr haben und schnell abgelenkt sind, sollten sie sich möglichst auf Straßen mit wenig Verkehr, breiten Gehwegen und sicheren Querungsanlagen bewegen“, ergänzt er. Als Hilfestellung für alle Eltern gibt es oftmals Schulwegpläne mit empfohlenen Wegen und Verhaltenstipps. Ein selbstständiger Weg in die Schule hat auch positive Folgen für den Nachwuchs: Gesundheit, Koordination und Aufmerksamkeit im Unterricht werden dadurch gesteigert.

Ist der Schulweg jedoch nicht für eine eigenständige Bewältigung ausgelegt, können die so genannten Elternhaltestellen im näheren Umfeld der Schule einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Unterstützung bei der Einrichtung derartiger Haltestellen bietet der ADAC Nordbayern für interessierte Schulen und Eltern unter Tel. 0911 95 95 2 95 oder per E-Mail an Verkehr@nby.adac.de. Weitere Informationen und Checklisten finden sich unter: adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/kindersicherheit/schulweg/elterntaxi-hol-bringzonen/.

Für einen sicheren Schulweg bietet der ADAC Nordbayern ferner zahlreiche Verkehrssicherheitsprogramme für Schulen und Kitas an, teilweise in Kooperation mit der ADAC Stiftung. Bei der Aktion „Aufgepasst mit ADACUS“ lernen Erstklässler spielerisch die wichtigsten Verhaltensregeln als Fußgänger im Straßenverkehr. Weitere Programme zur Verkehrserziehung sind „Toter Winkel – Todes-Winkel“ oder „Mobil mit Köpfchen“ und die Fahrrad-Turniere. Mehr Informationen unter vsp.adac-nordbayern.de.

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