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Nordbayern | 23.07.2019

Stauprognose zu Beginn der Sommerferien in Bayern

Zu Beginn der bayerischen Sommerferien staut es wieder +++ Fahren durch Österreich kostet Zeit +++ ADAC rät dazu frühmorgens oder spätabends loszufahren

Medien

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Nürnberg / Nordbayern. Am kommenden Freitag starten Bayern und Baden-Württemberg in die langersehnten Sommerferien. Damit sind nun alle 16 Bundesländer in den Ferien und den letzten In-den-Urlaub-Fahrern kommen die ersten Rückreisenden entgegen. Der ADAC rechnet mit einem hohen Verkehrsaufkommen am ersten Ferienwochenende und erwartet entsprechend lange Stauungen gerade auf den wichtigen Nord-Süd-Zubringerrouten.

In Nordbayern zeigen sich die A3, A6, und A9 rund um Nürnberg stark staugefährdet, wobei das Kreuz Fürth/Erlangen (A3 / A73) vor Nürnberg besonders betroffen sein wird. Rund um Würzburg sorgen die Baustellen auf A3 und A7 ebenfalls für große Staugefahr. Reisenden aus den westlichen Teilen Nordbayerns in Richtung München rät der ADAC Nordbayern die Verbindung über die A7 und A8 zu nutzen, da der Übergang von der A9 auf die A99 bei München erfahrungsgemäß sehr stark verkehrsbelastet sein wird.

Besondere Stauknotenpunkte für Nordbayern
• A 3 Aschaffenburg – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A 6 Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Fulda – Würzburg – Ulm
• A 9 Hof – Nürnberg – München

Auch im benachbarten Ausland drohen am Wochenende sehr lange Staus – egal, ob nach Norden oder Süden. Die Staugefahr ist in allen Richtungen groß. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten. Entlang der österreichischen Inntal-, Brenner- und Tauernautobahn ist zudem wegen der Sperre von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
An den drei Autobahngrenzübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden.


Verkehrsexperte Jürgen Hildebrandt vom ADAC Nordbayern e.V. erklärt: „Die zahlreichen Baustellen verschlimmern die angespannte Verkehrssituation zum Ferienstart zusätzlich. Das erweiterte Sommerferien-Fahrverbot für Lkw (über 3,5 Tonnen) wird auch nur punktuell für Entlastung sorgen. Die Spitzenzeiten für mögliche Staus sind am Wochenende der Freitagnachmittag, Samstagvormittag, der frühe Samstagnachmittag, sowie der späte Sonntagnachmittag. Der ADAC Nordbayern rät daher: Wer sich zum Wochenende hin auf Reisen begibt, der sollte wenn möglich frühmorgens oder spätabends losfahren, um damit die Hauptreisezeit und etwaige Staus zu umgehen – Stichwort: antizyklisches Fahren.“
 

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