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Nordbayern | 17.07.2017

Digitalisierung und Elektromobilität: Die Verkehrstagung in Kitzingen

Bei den regionalen Verkehrstagungen gibt der ADAC Nordbayern e.V. seinen Verkehrsreferenten der unterfränkischen ADAC Ortsclubs einen Überblick über aktuelle Verkehrsthemen wie Straßenbauprojekte, Verkehrspolitik, oder Verkehrssicherheit. In diesem Jahr bildeten in Kitzingen die Themen Elektromobilität und Digitalisierung den Schwerpunkt der Veranstaltung.

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Über die aktuellen Entwicklungen auf dem Feld der Elektromobilität und ob Elektroautos eine Alternative zum Diesel bieten könnten, informierte Jürgen Hildebrandt, Abteilungsleiter Verkehr, Technik und Umwelt des ADAC Nordbayern. Bayern weist von allen Bundesländern den höchsten Anteil an Elektrofahrzeugen auf. Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren sind E-Autos nicht nur leiser, sondern auch sauberer, denn sie stoßen lokal keine schädlichen Abgase aus.

Für kurze Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen stellen sie bereits jetzt eine echte Alternative dar. „Die Reichweite und Ladedauer der Elektroautos sind für den Alltags-Pendler-Betrieb schon heute ausreichend“, erklärte Hildebrandt. Positiv auf die Umwelt wirke sich ein elektrisch betriebenes Fahrzeug aber nur aus, wenn es mit Strom aus regenerativen Energiequellen geladen wird. Der ADAC selbst beschäftigt sich bereits aktiv mit Elektromobilität, beispielweise sind in Berlin Pannenhelfer mit dem E-Bike unterwegs. „In unserem Fuhrpark in Nürnberg setzen wir auch auf alternative Antriebe wie Erdgas- und Elektroautos“, betonte Herbert Behlert, Vorsitzender des ADAC Nordbayern.

Digitales Testfeld und Straßenbau

Alexander Leis von der Autobahndirektion Nordbayern berichtete über die aktuellen Maßnahmen beim „Digitalen Testfeld“ auf der Autobahn A9. Dort werden zukunftsweisende Technologien wie automatisiertes Fahren und intelligente Infrastruktur im Realverkehr erprobt.

Michael Fuchs vom Staatlichen Bauamt Würzburg gab einen Einblick in die komplexen Planungsprozesse, die im Straßenbau erforderlich sind. Er machte den Zuhörern bewusst, wie umfangreich die Gesetzgebung und die Regularien im Planungsprozess sind und wie schwierig sich mancherorts die Auseinandersetzung nach erfolgter Planung gestaltet.

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