Die Seite benötigt aktiviertes Javascript! Wie Sie JavaScript in Ihrem Browser aktivieren

Navigation 

Presse Club Login

Bitte loggen Sie ein.

Nordbayern | 11.09.2017

Sicher zur Schule: ADAC Nordbayern gibt Tipps für Schulweg

Rund elf Millionen Kinder besuchen täglich die Schule, darunter 2,4 Millionen Grundschüler. Eltern, die ihre Kinder aus Angst oder Bequemlichkeit mit dem Auto direkt vor die Schule fahren, gefährden nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch den eigenen Nachwuchs.

Vor allem riskante Wendemanöver oder verbotswidriges Halten bergen Gefahrenpotenzial. Auch die selbstständige Mobilität von Kindern auf dem Schulweg leidet. Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass sich der Schulweg zu Fuß, per Rad oder Roller positiv auf die Entwicklung auswirkt: Durch das aktive Teilnehmen am Straßenverkehr können die Kinder früh ein Bewusstsein für Gefahrensituationen entwickeln.

„Elterntaxi“ kann zur Gefahr werden

Je mehr Eltern ihre Kinder zum Unterricht fahren, desto mehr leidet auch die Verkehrssicherheit vor der Schule. So werden Schulbusse behindert oder es kommt zu gefährlichen Fahr- und Wendemanövern. Kinder können die Gefahren nicht immer richtig einschätzen. Sie steigen vom Fahrzeug zur Straße hin aus oder überqueren zwischen parkenden Fahrzeugen die Fahrbahn. Um zumindest den Elterntaxi-Verkehr vor dem Schultor zu entzerren, ist die Einrichtung von Elternhaltestellen an geeigneten Orten im nahen Umfeld der Schule sinnvoll.

Eltern sollten den Schulweg mit den Kindern üben

Bundesweit verunglückt im Durchschnitt alle 18 Minuten ein Kind im Straßenverkehr. Alleine in Bayern kam es 2017 laut dem Bayerischen Innenministerium bis Ende Juli zu 411 Schulwegunfällen. Zwar ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 9 Prozent gesunken, besonders für die jungen Schülerinnen und Schüler kann der Schulweg aber eine besondere Herausforderung darstellen.

Damit die Kinder, gerade im ersten Schuljahr, sicher in der Schule und zuhause ankommen, empfiehlt der ADAC Nordbayern e.V. den Eltern, den Schulweg intensiv zu üben. Schulwegpläne geben hierbei häufig entscheidende Hinweise, wo auf dem Schulweg besondere Gefahren-stellen lauern. Meist empfiehlt sich auch ein kleiner Umweg über Ampel oder Zebrastreifen, um sicher an sein Ziel zu gelangen.

Alle Verkehrsteilnehmer sollten in den kommenden Wochen besonders wachsam sein und auf die Schulkinder achten, die ab jetzt wieder auf den Straßen unterwegs sind.

Weitere Tipps zum sicheren Schulweg gibt auch der ADAC Schulweg-Ratgeber unter www.adac.de/schulwegratgeber.
 


Bild herunterladen

Verwandte Inhalte aus der Mediathek