Hohe Nachfrage zum „Toten Winkel“
Programm des ADAC Nordbaden für Grundschulklassen läuft erfolgreich an | Fast 500 Kinder geschult | Jetzt Termine für 2026 sichern
Karlsruhe. Im zweiten Halbjahr 2025 hat der ADAC Nordbaden e.V. sein neues Verkehrserziehungsprogramm „Der Tote Winkel“ für dritte und vierte Klassen gestartet. Dass der Regionalclub damit einen Nerv getroffen hat, zeigt eine erste Statistik: Fast 500 Kinder aus 23 Schulklassen verteilt auf 10 Schulen aus ganz Nordbaden wurden seither über die Gefahren des toten Winkels bei Lkw, Pkw und Bussen informiert und aufgeklärt. Und der Bedarf in den Grundschulen reißt nicht ab. Saskia Schmitt, Verkehrspädagogin des ADAC Nordbaden: „Wir freuen uns sehr über die starke Nachfrage. Auch für dieses Jahr haben wir schon ein paar Termine fest vereinbart. Dies zeigt uns, wie wichtig es ist, die Schülerinnen und Schüler über die Gefahren im Straßenverkehr, besonders über den toten Winkel aufzuklären.“
Für die Schulen ist das Programm kostenfrei und direkt buchbar beim ADAC Nordbaden. Notwendige Voraussetzung für die Schulen ist das Bereitstellen eines Fahrzeugs (mindestens der Größe eines Transporters/Kleinbusses), optimal ist ein Lastwagen, ein Bus oder beispielsweise ein Feuerwehrfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr. Auch eine geeignete Fläche, beispielsweise der Schulhof in der nahen Umgebung der Schule (1,5-fache Fahrzeuglänge mit einer Breite von circa 10 Metern) sowie eine Lehrkraft zur Aufsicht und Unterstützung werden ebenfalls benötigt.
Die Moderatorinnen des ADAC Nordbaden erarbeiten mit den Kindern unter anderem die Fragen, was ein toter Winkel überhaupt ist und welche Formen es gibt. Sie geben Tipps, wie die Schülerinnen und Schüler erkennen können, ob sie sich gerade in einem Gefahrenbereich neben einem Fahrzeug befinden und wie sich diese Situation vermeiden lässt. Dabei erfahren die Kinder das gefährliche Phänomen nicht nur theoretisch, sondern erleben vom Fahrersitz eines (größeren) Fahrzeugs aus live, wie ihre Klassenkameraden im toten Winkel des Spiegels verschwinden. Abbiegeunfälle und Kollisionen, bei denen Radfahrerinnen oder Fußgänger von Lkw, Bussen oder Pkw aufgrund des toten Winkels übersehen werden, enden oft mit schweren bis schwersten, auch tödlichen Verletzungen. Dabei handelt es sich um jene Bereiche außerhalb des Fahrzeugs, die der Fahrer trotz der Spiegel nicht einsehen kann. Alle Pkw, Lkw oder Busse haben einen solchen toten Winkel.
Schulen können sich zur kostenlosen Buchung des Programms direkt an Saskia Schmitt wenden unter: ADAC Nordbaden e.V., Abteilung Verkehr und Technik, T 0721 810 49 49 oder per Mail unter verkehrserziehung@nba.adac.de. Weitere Informationen auch unter adac.de/nordbaden.
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