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Nordbaden | 02.03.2026

Der Weg durch den Fahrrad-Parcours führt auf das Siegertreppchen

90 Kinder und Jugendliche beim großen Landesfinale der ADAC Jugendfahrradturniere in Rheinstetten | Fahrradfahren als zentraler Bestandteil der frühen Verkehrserziehung | Sieger aus ganz Baden-Württemberg

Rheinstetten-Mörsch. Rechts durch einen Kreisel fahren, links durch einen Kreisel fahren, einhändig lenken oder im Slalom durch Pylonen navigieren: Über 90 junge Radlerinnen und Radler sahen sich am Sonntag, den 1. März, beim Baden-Württembergischen Finale der ADAC Jugendfahrradturniere unter anderem diesen Aufgaben gegenüber. Auf dem 200 Meter langen Final-Parcours in der Keltenhalle in Rheinstetten-Mörsch (Kreis Karlsruhe) waren also höchste Konzentration und ein möglichst fehlerfreier Auftritt gefragt, um am Ende in einer der drei Altersgruppen ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Die Jungen und Mädchen zwischen 8 und 15 Jahren hatten sich im zurückliegenden Jahr gegen rund 6.800 junge Radfahrerinnen und Radfahrer durchgesetzt, die an den ADAC Fahrradturnieren in ganz Baden-Württemberg teilgenommen haben. Vor den Augen zahlreicher stolzer Eltern und Zuschauer kam es nun zum großen Finale mit vielen strahlenden Gesichtern. Ausgerichtet wurde das Landesfinale in diesem Jahr vom ADAC Nordbaden e.V. mit tatkräftiger Unterstützung der rund 40 Ehrenamtlichen des MSC Eppelheim e.V. und des MSC Taifun Mörsch e.V.

„Fahrradfahren ist ein zentraler Baustein der frühen Verkehrserziehung. Kinder stärken dabei nicht nur ihre Konzentration, ihr Gleichgewicht und ihre Koordination, sondern lernen zugleich, sich verantwortungsvoll und aufmerksam im Straßenverkehr zu bewegen“, sagte Tanja Conrad, Vorstandsmitglied für Verkehr und Technik beim ADAC Nordbaden, nach dem Finale in Rheinstetten. „Fahrradturniere bieten ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, unterschiedliche Fahrsituationen praxisnah zu erleben und sich mit Gleichaltrigen zu messen. Dieses Engagement für mehr Sicherheit und selbstständige Mobilität unserer Jüngsten werden wir auch künftig mit Nachdruck fortführen. Den Siegerinnen und Sieger des heutigen Finales gratuliere ich sehr herzlich.“

Insgesamt acht Stationen mussten die Jugendlichen auf den Fahrrädern bewältigen und diese möglichst schnell und fehlerfrei. Gewertet wurde in drei Altersklassen, Jungen und Mädchen starteten dabei jeweils in separaten Gruppen. Alle Kinder, die es in ihrer jeweiligen Altersgruppe unter die ersten drei Plätze geschafft haben, haben den Parcours fehlerfrei gemeistert. So entschied am Ende die benötigte Zeit beim Slalomfahren über die Platzierungen.

In der Gruppe eins der Mädchen (Jahrgänge 2016/2017) sicherte sich Theresa Grace Onyango aus Göggingen den ersten Platz vor Lotte Wöhler aus Salem und Lena Blessing aus Waiblingen. Bei den Jungen derselben Jahrgänge durfte Lutz Schallmeier aus Leutkirch am Ende ganz oben auf dem Treppchen jubeln. Platz zwei erreichte Moses Möller aus Helmstadt-Bargen, gefolgt von Julian Stroh aus Mühlhausen auf Platz drei.

Tilda Hillenbrand aus Reilingen setzte sich in der Gruppe zwei der Mädchen (Jahrgänge 2014/2015) gegen die anderen teilnehmenden Mädchen durch und sicherte sich den ersten Platz. Auf Platz zwei schaffte es Lina Haag aus Plankstadt, Platz drei ging an Lena Hirsch aus Schechingen. In der Gruppe zwei der Jungen (Jahrgänge 2014/2015) stand Jonas Meyer aus Uhldingen-Mühlhofen bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Siegerpodest. Platz zwei erreichte Samuel Niels Kölz aus Waiblingen, auf Platz drei folgte Lukas Scherer aus Uhldingen.

Siegerin der Gruppe drei der Mädchen (Jahrgänge 2010/2013) wurde Yvonne Wyrich aus Oberderdingen. Platz zwei ging an Maria Kienle aus Eschach, gefolgt von Margarita Jegel auf Platz drei. In der Jungengruppe derselben Jahrgänge setzte sich Fabian Meyer aus Uhldingen-Mühlhofen durch und sicherte sich damit den ersten Platz. Auf Platz zwei schaffte es Jan-Niclas Keßler aus Salem-Beuren, Platz drei erreichte Lukas Pfeuffer aus Göggingen.

Über die ADAC Fahrradturniere
In den ADAC Jugendfahrradturnieren lernen Kinder auf spielerische Art, ihr Fahrrad auch in schwierigen Situationen zu beherrschen und mögliche Gefahrensituationen früh zu erkennen. Der rund 200 Meter lange Parcours beinhaltet Aufgaben zum richtigen Anfahren und Spurhalten, aber auch das einhändige Fahren oder die Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern mittels deutlicher Handzeichen ist gefragt. Schulen und ADAC Ortsclubs bieten die Turniere in der Sommersaison nach einheitlichen Vorgaben der ADAC Regionalclubs an. Die besten Fahrerinnen und Fahrer qualifizieren sich jedes Jahr über die Finals in Nordbaden, Südbaden und Württemberg für das große Baden-Württembergische Landesfinale der ADAC Jugendfahrradturniere.

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