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Nordbaden | 05.10.2020

ADAC SimRacing Cup startet in KickOff-Saison

Noch bis 26. Oktober einschreiben: Online-Nennung zur neuen Rennserie ab sofort möglich

Medien

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Karlsruhe. Im Rennwagen über weltbekannte Rennstrecken zu fahren bleibt für viele Auto- und Motorsportfans nur ein Traum. Mittlerweile jedoch einer, der wahr werden kann – teilweise zumindest. Mit dem neuen ADAC SimRacing Cup startet der Automobilclub im Oktober eine eigene Serie im virtuellen Motorsport, für deren Teilnahme keine Lizenz des Deutschen Motor Sport Bundes benötigt wird – lediglich die Mindestkonfiguration mit Lenkrad und Pedalerie am PC muss vorhanden sein. Mitgliedern des ADAC und der Ortsclubs wird damit ein einfacher und kostengünstiger Einstieg in die E-Sports-Welt ermöglicht.

„Um den Einstieg in den virtuellen Motorsport deutschlandweit einheitlich zu gestalten, haben sich die Regionalclubs des ADAC zusammengeschlossen und gemeinsam den ADAC SimRacing Cup aus der Taufe gehoben“, berichtet Mareike Fabry, Abteilung Motorsport und Klassik des ADAC Nordbaden. Schon vor der Corona bedingten Zwangspause für den realen Motorsport hatte der ADAC Nordbaden im Februar zu einem Schnuppertraining eingeladen. „Die Resonanz war enorm! Umso mehr freuen wir uns, dass es jetzt losgeht“, so Fabry weiter.

Noch bis zum 26. Oktober können sich angehende Rennfahrer in die neue Serie einschreiben. Die Liga Qualifikationen beginnen schon einen Tag später auf der virtuellen Rennstrecke von Laguna Seca. Alle Informationen, wie beispielsweise zur benötigten Hard-, Software und Peripherie, als auch die Möglichkeit zur Nennung und den Rahmenzeitplan gibt es online unter www.adac-simracing-cup.de oder bei der Abteilung Motorsport und Klassik des ADAC Nordbaden telefonisch unter 0721 810 49 12.


Weitere Informationen:

SimRacing
Der Begriff SimRacing setzt sich aus den Begriffen Simulation und Racing zusammen und fällt in die Kategorie E-Sports, also ein auf Computern ausgetragener, sportlicher Wettkampf. Für den schnellen Einstieg genügen neben einem Computer bereits ein Lenkrad und eine Pedalerie, um in Deutschland und auf der ganzen Welt an virtuellen Rennen und Meisterschaften teilnehmen zu können. Professioneller wird es im vollausgestatteten Full Motion Simulator, der den Fahrer jede noch so kleine Bodenwelle mittels Mechanik spüren lässt. Viele Formel- und GT-Rennställe nutzen diese Möglichkeit inzwischen zum Testen und Trainieren oder haben schon ein eigenes E-Sports Team.

Der ADAC SimRacing Cup
Gefahren wird in zwei Regionen (Nord und Süd) und innerhalb jeder Gruppe in bis zu drei Ligen mit jeweils maximal 30 Fahrern. Ermittelt werden die Teilnehmer sowie die Zuteilung in die jeweiligen Ligen innerhalb der Regionen bei einer Liga-Qualifikation. Je höher die Liga, desto höher ist auch die verwendete Fahrzeugklasse sowie die Möglichkeiten, ins Fahrzeugsetup einzugreifen. Die Sieger der jeweiligen Ligen erhalten Pokale bei der jeweiligen Ehrung des ADAC Regionalclubs und zudem hochwertige Sachpreise. Übertragen wird der Cup zudem per kommentiertem Livestream auf der Cup-Website und auf YouTube.
Das DMSB-Rundstreckenreglement für SimRacing 2020, in welchem die Rahmenbedingungen für die Austragung von digitalen Rundstrecken-Veranstaltungen in Deutschland festgehalten sind, stellt die Basis des ADAC SimRacing Cup dar.

Bilder (1)

junge sitzt in full motion simulator vor monitoren in einem rennsitz und fährt virtuelles rennen im simracing
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