683.719 Mitglieder vertrauen auf den ADAC Nordbaden
Vorsitzender Dr. Heino Albering zieht positive Jahresbilanz bei der Mitgliederversammlung des ADAC Nordbaden e.V. in Karlsruhe-Rüppurr | Mobilität muss bezahlbar bleiben
Karlsruhe. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des ADAC Nordbaden e.V. im GenoHotel Karlsruhe präsentierte der Vorsitzende Dr. Heino Albering an diesem Samstag einen umfassenden Rechenschaftsbericht über das Geschäftsjahr 2025. Vor zahlreichen Delegierten aus den Ortsclubs, freien Mitgliedern und Gästen zog Albering eine insgesamt positive Bilanz und betonte die Bedeutung eines starken, verlässlichen Mobilitätspartners für die Region.
Mitgliederentwicklung: Fortgesetztes Wachstum
Besonders erfreulich stellte Albering die positive Mitgliederentwicklung heraus. Der ADAC Nordbaden verzeichnete 2025 einen Zuwachs von 2,27 Prozent auf nun 683.719 Mitglieder und lag damit leicht über dem bundesweiten Durchschnitt von 2,21 Prozent. „Das kontinuierliche Wachstum ist ein klares Zeichen für das Vertrauen in unsere Arbeit“, so Albering.
Serviceangebote: Hohe Nachfrage in Beratung und Touristik
Das klassische Beratungsgespräch bleibt für die Mitglieder weiterhin ein zentraler Kontaktpunkt. So wurden alleine in der Telefonservicezentrale in Karlsruhe mehr als 140.000 telefonische Beratungen durchgeführt. Zudem beantworteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 5.400 E-Mails mit individuellen Anfragen. Auch die touristische Beratung behauptete sich als starke Säule im Serviceportfolio des ADAC Nordbaden. 2025 wurden über 19.500 Beratungen, 40.000 Routenplanungen – davon 10.000 für Italien – sowie 35.000 Toursets mit kostenlosem Kartenmaterial erstellt oder ausgegeben. Ab Mitte dieses Jahres soll eine technische Neuerung folgen: Routenplanungen können dann direkt in die ADAC Drive App übertragen werden.
Fahrsicherheit und Verkehrserziehung im Fokus
Zu den satzungsgemäßen Kernaufgaben des Regionalclubs zählt nach Angaben von Dr. Heino Albering die Förderung der Verkehrssicherheit. Die Fahrsicherheitsanlagen in Heidelberg, Karlsruhe und Kronau verzeichneten 2025 zusammen rund 5.000 Pkw?Teilnehmende, über 1.500 Motorradfahrende sowie über 650 Schulungen für Wohnmobile, Caravans und Kleintransporter.
Einen zentralen Stellenwert habe weiterhin auch die Verkehrserziehung junger Menschen. Albering berichtete über 3.600 Kindergartenkinder, die im Programm ADACUS im Auftrag der ADAC Stiftung gelernt haben, wie man Straßen sicher überquert oder was die Ampelfarben bedeuten. Im Programm Achtung Auto wurden über 450 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 geschult und das neue Programm „Toter Winkel“ erreichte seit Einführung im Juli 2025 bereits fast 500 Kinder an zehn Schulen.
Politische Positionierung
Zum Abschluss seines Rechenschaftsberichts widmete sich Albering der derzeit herausfordernden Lage an den Kraftstoffmärkten. Die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten hätten zuletzt zu spürbaren Preissteigerungen an den Zapfsäulen geführt. Albering betonte, dass der ADAC die Interessen seiner Mitglieder aktiv in politische Prozesse einbringe und hierfür auch in der Taskforce der Koalitionsfraktion im Bundestag angehört wurde.
So fordere der ADAC insbesondere mehr Transparenz bei der Preisgestaltung der Mineralölkonzerne, eine Senkung der Energiesteuer sowie die vollständige Weitergabe möglicher Entlastungen an die Verbraucherinnen und Verbraucher. „Nur wenn Preisbildung transparent ist und Entlastungen tatsächlich bei den Menschen ankommen, lassen sich überhöhte Preissteigerungen wirksam begrenzen“, so Albering abschließend, denn Mobilität müsse „sicher, nachhaltig und bezahlbar bleiben.“
Satzungsneufassung
Die Mitgliederversammlung verabschiedete auf Antrag des Vorstands eine Satzungsneufassung. Diese entspreche nun den Vorgaben für Regionalclubsatzungen des ADAC e.V., so Albering.
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