Zukunft braucht Mobilität: ADAC stellt Forderungen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt formuliert zehn Forderungen an die künftige Landesregierung und macht mit einem Wahlcheck die Positionen der Parteien transparent.
Als Flächen- und Transitland braucht Sachsen-Anhalt eine leistungsfähige, verlässliche und bezahlbare Mobilität. Gerade im ländlichen Raum ist sie Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich ist eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung. Vor der Landtagswahl am 6. September fordert der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt deshalb, Mobilität zu einem politischen Schwerpunkt der kommenden Legislaturperiode zu machen.
ADAC fordert verlässliche Mobilität in Stadt und Land
Mit zehn Forderungen zeigt der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt auf, wo die künftige Landesregierung handeln muss. Im Fokus stehen Sanierung und Ausbau von Straßen und Brücken, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Modernisierung der Schiene und die Antriebswende. Gleichzeitig fordert der ADAC eine Mobilitätspolitik, die Bezahlbarkeit, Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigt.
Besonders dringenden Handlungsbedarf sieht der ADAC bei drei Punkten: Zum einen muss der Erhalt von Straßen und Brücken konsequent priorisiert, der Sanierungsstau abgebaut und notwendige Infrastrukturprojekte zügig umgesetzt werden. Zum anderen braucht es im ländlichen Raum verlässliche und langfristig finanzierte Mobilitätsangebote, die gesellschaftliche Teilhabe in allen Regionen Sachsen-Anhalts sichern. Darüber hinaus müssen Mobilitätskosten bei politischen Entscheidungen konsequent berücksichtigt werden, damit Mobilität einschließlich des Führerscheinerwerbs für alle bezahlbar bleibt.
„Wer über die Zukunft Sachsen-Anhalts spricht, muss auch über Mobilität sprechen. Gerade in einem Flächenland entscheidet sie darüber, ob Menschen zuverlässig zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zum Einkauf kommen. Gleichzeitig braucht die Wirtschaft leistungsfähige Verkehrswege. Wir erwarten deshalb von der zukünftigen Landesregierung eine Mobilitätspolitik, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und Mobilität langfristig leistungsfähig, sicher, bezahlbar und nachhaltig gestaltet“, sagt Michael Weber, Sprecher des geschäftsführenden Vorstands des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.
Wahlcheck: Das sagen die Parteien zur Mobilität in Sachsen-Anhalt
Mit seinem Wahlcheck macht der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt zugleich sichtbar, welche verkehrspolitischen Konzepte die Parteien verfolgen. Alle Parteien mit realistischen Chancen auf einen Einzug in den Landtag, erhielten dieselben zehn Fragen zu zentralen Mobilitäts- und Verkehrsthemen. Die Antworten werden unverändert und alphabetisch nach Parteien geordnet veröffentlicht. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat die Fragen trotz schriftlicher Erinnerung nicht beantwortet.
„Wir sagen klar, was aus unserer Sicht für die Mobilität in Sachsen-Anhalt notwendig ist. Gleichzeitig wollen wir wissen, welche konkreten Antworten die Parteien auf die verkehrspolitischen Herausforderungen des Landes haben. Mit unserem Wahlcheck machen wir die unterschiedlichen Positionen transparent und vergleichbar. So können sich Wählerinnen und Wähler schnell einen Überblick verschaffen, ohne umfangreiche Wahlprogramme lesen zu müssen“, sagt Weber.
Grundlage der Forderungen ist ein fachliches Impulspapier des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. Die zehn Forderungen, das Impulspapier sowie die Antworten der Parteien zum Wahlcheck sind auf der Website des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt abrufbar: ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt: Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026
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