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Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt | 27.06.2019

ADAC Tipps für die Fahrt in den Sommerurlaub

Ferienreise 2019: Baustellen und Staus – mit guter Vorbereitung dem Frust vorbeugen!

Presse Ansprechpartner

Alexandra Kruse

alexandra.kruse@nsa.adac.de 05102-90 1128 - JPG 6.15 MB (300 dpi)

Sommerzeit ist Baustellenzeit: Auf allen drei großen Autobahnen wird gebaut, so dass die A 2, die A 9 und vor allem die A 14 zu Engpässen werden können – eine Ferienreise ohne Staus und Behinderungen ist deshalb für Autofahrer hierzulande eher unwahrscheinlich. Gute Planung und viel Geduld sind gefragt.


Sachsen-Anhalt nicht in der ersten Reisewelle
Die ersten Bundesländer sind bereits vor Sachsen-Anhalt in die schönste Zeit des Jahres aufgebrochen: Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben den frühesten Ferienstart. Am 4. Juli ziehen Sachsen-Anhalt und am darauf folgenden Wochenende auch Sachsen und Thüringen nach, so dass die Straßen in Mitteldeutschland schon ziemlich bevölkert sind. Spätestens ab 12. Juli wird es richtig eng auf den Straßen. Ende Juli haben dann tatsächlich alle Bundesländer frei und werden die Autobahnen mehr als auslasten.

Wann wird es eng?
Top-Stau-Tage sind die Wochenenden vom 5. Juli bis zum 11. August, immer freitags bis sonntags. Vorbei sind die Zeiten, als der Sonntag noch ein eher ruhiger Reisetag war. Wer sich frei entscheiden kann, sollte dienstags oder mittwochs reisen. Ansonsten empfiehlt es sich, außerhalb der verkehrsreichsten Tageszeiten zu fahren, also freitags erst in den Abendstunden, samstags ganz früh oder ab dem Nachmittag und sonntags früh morgens oder spät abends.

Wo wird es eng?
Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnet der ADAC u. a. in den Ballungsräumen Halle/Leipzig und Magdeburg und natürlich überall, wo es auf den Hauptverkehrsrouten Baustellen gibt, allen voran auf der A 9 und A 14. Nadelöhre sind auf immer wieder die Routen in Richtung Ostsee.

Vorbereitung ist alles!
Gute Vorbereitung sorgt für eine deutlich entspanntere Reise. Dazu gehört auch, dass man sich in Ruhe anschauen sollte, wo man eigentlich langfährt: Welche Baustellen gibt es auf der Strecke, lohnen sich Ausweichrouten und wie ist die aktuelle Verkehrslage. Das macht es einfacher, auf Behinderungen zu reagieren. Ausreichend Getränke und leichte Speisen gehören an Bord. Und regelmäßige Pausen mit Bewegung sorgen, dafür, dass alle Fahrzeuginsassen fit sind für die Weiterfahrt.

Für das Auto ist die Urlaubsreise Schwerstarbeit
Vor der Fahrt in den Urlaub sollte der Zustand der Batterie, der Reifendruck und der Ölstand überprüft werden. Besonders bei langen Strecken sollte auch die Klimaanlage, die Bremsen und Wischblätter gecheckt werden.

Reisedokumente überprüfen
Für Auslandsreisen empfiehlt sich die Grüne Versicherungskarte, die es bei den Versicherern gibt. Das gilt auch für die Länder der Europäischen Union. Mindestens zwei Monate vor Reiseantritt sollte außerdem geprüft werden, ob der Pass noch gültig ist. Es kann oft sehr lange dauern, bis man einen neuen ausgestellt bekommt. Wer eine Vignette oder Mautkarte benötigt, spart sich am Anreisetag einen Zwischenstopp, wenn er diese schon vorab besorgt. Häufig ist dies auch online möglich. Urlauber, die im außereuropäischen Ausland mobil bleiben möchten, sollten unbedingt einen internationalen Führerschein mitnehmen. In vielen Ländern ist er sogar Pflicht

Kinder an Bord
Wer mit Kindern in den Urlaub fährt, muss genügend Pausen einplanen. Der ADAC empfiehlt, alle zwei Stunden eine Pause zu machen. Über die Mittagszeit sollte man länger rasten. An vielen größeren Autobahnraststätten gibt es Kinderspielplätze, auf denen sich die Kleinen austoben können. Für gute Laune während der Fahrt sorgen Spiele – vom Kennzeichen Raten über „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ oder „Ich packe meinen Koffer“ bis hin zum Quartett. Eine gute Idee sind auch Hörbücher oder Filme. Bücher sind nicht für alle Kinder geeignet, da vielen beim Lesen übel wird.

Verhalten im Stau: Ausweichen oder nicht?
Das Ausweichen auf (die zumeist verstopften) Nebenstrecken lohnt sich nur bei Vollsperrung der Autobahn wegen eines Unfalls oder wenn es im Verkehrsfunk ausdrücklich empfohlen wird. Bis zu einer Staulänge von 10 Kilometern ist es auf jeden Fall ratsam auf der Autobahn zu bleiben. Der Standstreifen ist übrigens als Fahrspur tabu und das Aussteigen und Umherlaufen sind ebenfalls verboten.

Helfen statt Gaffen: Richtiges Verhalten am Unfallort
Absichern, helfen und Raum schaffen für die Rettungskräfte – ohne sich selbst dabei in Gefahr zu bringen: Das sind die wichtigsten Regeln nach einem Verkehrsunfall. Nachfolgende Autofahrer müssen umgehend per Warndreieck und Warnblinker auf die Unfallstelle aufmerksam gemacht und die Rettungskräfte verständigt werden. Für Unfallzeugen und unverletzte Fahrzeuginsassen heißt es, wenn nötig Erste Hilfe leisten und sich hinter der Schutzplanke in Sicherheit bringen. Sind bereits Helfer vor Ort, sollten Autofahrer die Unfallstelle zügig passieren, um die Rettungskräfte nicht bei ihrer Arbeit zu behindern und Staus zu vermeiden. Falls Polizisten vor Ort sind, ist ihren Anweisungen Folge zu leisten.

Rettungsgasse bilden …
Staut es sich vor einer Unfallstelle, muss eine Rettungsgasse gebildet werden, denn es kommt häufig auf jede Sekunde an. Je schneller Polizei, Feuerwehr oder Notarzt am Einsatzort sind, desto größer ist die Überlebenschance möglicher Unfallopfer. Die Rettungsgasse muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden. Daher ist es wichtig, ausreichend Abstand zum Vordermann zu halten. Wenn die Fahrzeuge bereits dicht an dicht stehen, ist es meist nicht mehr möglich, den Einsatzfahrzeugen nach links und rechts auszuweichen.

… aber wie?
Auf Autobahnen und Straßen mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links aus. Wer auf dem mittleren oder rechten Fahrstreifen unterwegs ist, orientiert sich nach rechts.

 


Baustellen in Sachsen-Anhalt

• A 2:
o Berliner Ring Richtung Magdeburg
zwischen Rastplatz Krähenberge und Anschlussstelle Magdeburg-Rothensee
bis 10.08.2019
o Braunschweig Richtung Magdeburg
zwischen Tankstelle Börde und Kreuz Magdeburg
bis 06.07.2019
o Magdeburg Richtung Braunschweig
zwischen Anschlussstelle Bornstedt und Rastplatz Lorkberg
bis 13.07.2019
o Magdeburg Richtung Braunschweig
im Bereich Anschlussstelle Eilsleben
Fahrstreifen gesperrt
bis 13.07.2019

• A 9:
o Halle/Leipzig - Berlin in beiden Richtungen
zwischen Anschlussstellen Dessau-Süd und Vockerode
bis 30.11.2019
o Halle/Leipzig Richtung Nürnberg
zwischen Anschlussstelle Bad Dürrenberg und Kreuz Rippachtal
bis 30.10.2019
o Nürnberg - Halle/Leipzig in beiden Richtungen
zwischen Anschlussstellen Bad Dürrenberg und Leipzig-West/Merseburg
bis 29.11.2019
o Nürnberg - Halle/Leipzig in beiden Richtungen
zwischen Anschlussstellen Droyßig und Weißenfels
bis 30.11.2019
o Nürnberg Richtung Halle/Leipzig
zwischen Kreuz Rippachtal und Anschlussstelle Bad Dürrenberg
bis 30.10.2019

• A 14:
o Halle - Magdeburg in beiden Richtungen
zwischen Rastplatz Sülzegrund und Anschlussstelle Wanzleben
bis 31.07.2019
o Magdeburg - Leipzig in beiden Richtungen
zwischen Rastplatz Petersberg und Anschlussstelle Halle an der Saale/Peißen
bis 31.08.2019

• A 38:
o Halle - Göttingen in beiden Richtungen
zwischen Anschlussstellen Merseburg-Süd und Merseburg-Nord
bis 13.09.2019
o Halle - Göttingen in beiden Richtungen
zwischen Kreuz Rippachtal und Rastplatz Saaletal
bis 13.09.2019


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