ADAC Luftrettung fliegt 790 Einsätze in Sachsen-Anhalt
Hilfe kommt am häufigsten aus Niedersachsen und Sachsen
(ADAC Luftrettung gGmbH) Bei Notfällen ist schnelle Hilfe gefragt. Wenn jede Minute zählt, kommt die ADAC Luftrettung zum Einsatz. Im Jahr 2025 wurden die fliegenden Gelben Engel zu 790 Rettungseinsätzen in Sachsen-Anhalt gerufen (Vorjahr 908). Das entspricht umgerechnet rund zwei Alarmierungen täglich.
Die Einsätze in Sachsen-Anhalt wurden mit 235 Fällen am häufigsten durch die Crew des „Christoph 30“ aus Wolfenbüttel (Niedersachsen) durchgeführt. Weitere 163 Einsätze übernahm die Crew des „Christoph 61“ sowie 150 Einsätze die Crew des „Christoph 63“, beide am Standort Leipzig/Schkeuditz in Sachsen stationiert. Darüber hinaus wurden Einsätze unter anderem von den Stationen Perleberg (Brandenburg), Jena (Thüringen) und Uelzen (Niedersachsen) geflogen.
48.908 Einsätze der ADAC Luftrettung im Jahr 2025
Insgesamt flogen die Gelben Engel 2025 rund 48.908 Einsätze (Vorjahr 49.048). Damit wurden die ADAC Rettungshubschrauber pro Tag im Durchschnitt zu 134 Notfällen alarmiert. Das geht aus der zum heutigen Tag des Notrufs veröffentlichten Jahresbilanz der gemeinnützigen Rettungsdienstorganisation hervor. Darunter waren 3314 Flüge in der Dunkelheit, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Ebenfalls um fünf Prozent auf 580 erhöhte sich die Zahl der hochanspruchsvollen Spezialeinsätze mit Rettungswinde.
Unfälle die häufigste Ursache der Luftrettung
Häufigste Einsatzgründe waren in fast jedem dritten Fall (31 Prozent) Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Arbeits-, Schul- und Verkehrsunfälle. Bei etwa jeder vierten Alarmierung (26 Prozent) lagen Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen vor. In 13 Prozent der Fälle diagnostizierten die ADAC Luftretter neurologische Notfälle wie zum Beispiel einen Schlaganfall, in acht Prozent war akute Atemnot oder Asthma die Ursache. Bei fast jedem zehnten Patienten handelte es sich um Kinder oder Jugendliche.
Über die ADAC Luftrettung gGmbH
Mit 60 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2023 gibt es die ADAC Telenotarzt gGmbH. Sie ist eine innovative Tochtergesellschaft der ADAC Luftrettung und hat sich auf die Bereitstellung von telemedizinischen Notarztdiensten spezialisiert. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.
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