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Mittelrhein | 05.12.2019

2200 Kilometer auf dem Fahrrad für den Erhalt von Alleen

Vorbereitungen für das Etappenziel Koblenz am 06. Mai 2020 haben begonnen

Starteten die Planung zur Ankunft der Radfernfahrt 2020 in Koblenz: Jürgen Joras, Tanja Nikolay, Hans-Josef Bracht, Anna Maria Schuster, Egbert Bialk und Katharina Dujesiefken

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Raymund Bley

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Die Deutsche Alleenstraße ist die längste touristische Themenroute und zugleich die längste Ferienstraße Deutschlands. Sie führt von der Insel Rügen in der Ostsee über 2900 km zur Insel Reichenau im Bodensee und wird getragen von der ARGE Deutsche Alleenstraße. Bei der Mitgliederversammlung zum 25jährigen Jubiläum im April 2017 in Nauen/Brandenburg wurde die Idee vorgestellt, eine Radrundfahrt für Amateure auf der Deutschen Alleenstraße durch zu führen, um für den Erhalt und den Ausbau der Alleen zu werben. Im vergangenen Jahr organisierte der BUND Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. diese Rundfahrt.
Insgesamt legten 19 Teilnehmer aus drei verschiedenen Radsportvereinen 1.900 Kilometer mit 15.000 Höhenmeter zurück. In neun Bundesländern und 14 Zielorten -darunter Boppard und Alzey- setzten sie ein starkes Zeichen für den Alleenschutz und die Deutsche Alleenstraße. Die Fahrt war ein großer Erfolg, es bleibt aber nach wie vor viel zu tun, denn, in Deutschland schwinden die Allee noch immer. Dies passt insbesondere aus ökologischen Gründen nicht in die heutige Zeit.
Deshalb starten die Initiatoren um Katharina Dujesiefken vom BUND Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2020 die nächste Radfernfahrt, welche die Teilnehmer auf 2.200 Kilometern von Dangast an der Nordsee nach Ostseebad Sellin durch zehn Bundesländer führen wird. Die Strecke folgt diesmal nicht ausschließlich dem Verlauf der Deutschen Alleenstraße, sondern soll Verantwortliche an der Strecke motivieren die Ziele des Alleenschutzes zu unterstützen. Auch Koblenz wird ein Etappenziel sein. Am 06. Mai erreichen die Radler, von Rösrath über die B42 kommend, den Mendelssohnpark in Horchheim, in dem die bestehende Allee aus Winterlinden ihre letzten Lücken verlieren wird.
Die Aktion findet über viele Institutionen hinweg Zuspruch. So werden sich die Stadt Koblenz und die Vereine VOR-TOUR der Hoffnung e.V., Freunde der Bundesgartenschau 2011 e.V. und ADAC Mittelrhein e.V. ebenfalls bei der Organisation und Durchführung der Pflanzaktion beteiligen. „Der Erhalt und die Erweiterung der Deutschen Alleenstraße ist dem ADAC Mittelrhein eine Herzensangelegenheit, war doch unser Ehrenvorsitzender Bodo Grafenhorst in den 90er Jahren einer der maßgeblichen Ideengeber zu dieser Ferienstraße,“ sagte Jürgen Joras, Ehrenvorstand Tourismus des ADAC Mittelrhein e.V. bei einem ersten Treffen des Organisations-Teams beim ADAC. Insgesamt sollen 15 junge Bäume die letzten Lücken zwischen den 160 bis 180 Jahre alten Winterlinden im Mendelssohn Park schließen und an der Rheinfront zur BuGa 2029 ein einheitliches Bild abgegeben. Diesen Plan präsentierten Tanja Nikolay vom Eigenbetrieb Grünflächen der Stadt Koblenz und Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin der Freunde der Bundesgartenschau 2011 e.V.. Da pro Baum Kosten in Höhe von 400 Euro anfallen, sind die Organisatoren unter Federführung der Freunde der Bundesgartenschau auf der Suche nach Sponsoren. „Jeder Baum erhält eine Plakette, auf dem der Unterstützer genannt wird“, beschrieb Frau Schuster den Vorteil, den ein solches Engagement hat. Es steht aber jetzt schon fest, das ein beeindruckendes Feld von Radfahrern Koblenz am 06. Mai erreichen wird, denn Hans-Josef Bracht, Vizepräsident des Rheinland-Pfälzischen Landtags, sagte für die Etappe die Beteiligung der VOR-TOUR der Hoffnung zu, deren Botschafter er ist.


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