Die Seite benötigt aktiviertes Javascript! Wie Sie JavaScript in Ihrem Browser aktivieren

Mittelrhein | 15.10.2026

Deutsche Enduro-Elite in Kempenich

Am Sonntag, 25. Oktober ist es wieder so weit. Zum 74. Mal laden der MSC Kempenich und der ADAC Mittelrhein zu Deutschlands ältester Enduro-Veranstaltung, der Mittelrheinischen ADAC Geländefahrt, ein.

Auch diesmal erwarten die Veranstalter wieder ein starkes Teilnehmerfeld. Denn für viele ist das Event rund um Kempenich nicht nur Saisonabschluss, sondern zählt auch zu den absoluten Höhepunkten eines sich zu Ende neigenden langen Motorsportjahres. In diesem Jahr finden an diesem Sonntag die Endläufe zum Deutschen Enduro Cup und dem ADAC Enduro Cup statt. Es werden rund 180 Teilnehmer erwartet.

Spektakulärer Sport bei freiem Eintritt

Denn, obwohl die „Mittelrheinische“ zu den ältesten Enduro-Veranstaltungen Deutschlands gehört, hat sie bei Fahrern und Fans nicht an Attraktivität verloren. „Über Jahrzehnte hinweg haben der MSC Kempenich und der ADAC Mittelrhein etwas aufgebaut, dass die Veranstaltung für Teilnehmer und Zuschauer immer wieder zu etwas ganz Besonderem macht“, sagt Jörg Hennig, Vorstand Sport des ADAC Mittelrhein.

Ganzer Ort im Zeichen des Endurosports

Und wie in jedem Jahr ist auch dieses Mal der gesamte Ort darauf ausgerichtet. So entsteht auf der voll gesperrten Hauptstraße das Fahrerlager, in dem den Teams beim Schrauben zugeschaut werden kann. Der Parkplatz des hier gelegenen Einkaufszentrums wird als Parc Fermé genutzt, und das Start-Ziel-Areal befindet sich in unmittelbarer Nähe direkt vor der Leyberghalle, wo auch die abendliche Siegerehrung stattfindet. „Es sind die kurzen Wege, die Fahrer, Teams und Besucher besonders mögen“, so Hennig.

Der Rundkurs in Kempenich hat eine Länge von rund 52 Kilometern. Im Kempenicher Gewerbegebiet findet eine vier Kilometer lange Cross-Prüfung statt. Höhepunkt ist eine spektakuläre Prüfung in der Sandgrube Engeln, die in Deutschland ihresgleichen sucht.

Die ersten der rund 180 Fahrer gehen um 8 Uhr an den Start.

Es werden Wertungsläufe für folgende Meisterschaften gefahren:

Deutscher Enduro Cup

  • Deutscher Enduro-Cup Klasse E1B
  • Deutscher Enduro-Cup Klasse E2B
  • Deutscher Enduro-Cup Klasse E3B
  • dmsj-Deutscher-Enduro-Jugend-Cup
  • Deutsche-Enduro-Cup-Mannschaftsmeisterschaft


Gruppe C / Pokalklassen

  • Deutscher-Enduro-Senioren-Pokal
  • Deutscher-Enduro-Super-Senioren-Pokal
  • Deutscher-Enduro-Damen-Pokal


ADAC Enduro Cup

  • Klassen EC1, EC2, EC3, EC4, EC7, EC8, EC9, EC10a, EC10b, EC10c


Prädikatsfreie Klassen

  • Klassen E1, E2, E3, 4
  • Klasse Elektro-Motorräder

In den Klassen des ADAC Enduro-Cup dürfen auch absolute Hobbyfahrer teilnehmen. Hier sind auch noch Startplätze frei. Infos und Anmeldungen: jan.krokowski@mrh.adac.de

Über den Enduro-Sport

Das Wort „Enduro“, zusammengesetzt aus dem spanischen „duro“ für hart und dem englischen „endurance“ für Ausdauer - spiegelt den Charakter dieser Motorsportart wider. Enduro-Piloten sind die Ausdauersportler der Motorradszene. Für sie ist jeder Start eine Fahrt ins Ungewisse, denn sie dürfen sich im Vorfeld nicht über Streckenverlauf und -beschaffenheit vor Ort informieren. Nach dem Start müssen die Teilnehmer die unterschiedlichsten Untergründe bewältigen. Die Route führt über öffentliche Wege und Straßen, aber auch durch unwegsames Gelände: Sand, Geröll, Schlamm, steile Auf- und Abfahrten bilden ein abwechslungsreiches Programm. Die Teilnehmenden fahren gegen die Uhr. Gelingt es nicht, die vorgegebene Zeit einzuhalten, gibt es Strafzeiten. Zusätzlich müssen Sonderprüfungen aus den Bereichen Cross-, Enduro- oder Extremsport absolviert werden.
 

Bilder (4)

Bild 1 4 Bilder

Bild herunterladen